Ahorn-Plage, Ahörner die die Welt nicht braucht :-(


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Ein großer und stattlicher Ahornbaum im Garten ist ja etwas wirklich sehr Schönes und auch in Nachbars Gärten stehen wundervolle große Ahornbäume.

Die Kehrseite der Medaillie ist jedoch der ganze Samen den diese Bäume fallen lassen. So habe ich hier im Beet und in nahzu jeder Ritze tausende von Ahornsämlingen, die wohl in den letzten Jahren nur sehr nachlässig oder gar nicht entfernt wurden.

Einzige Lösung ist die ganzen jungen Ahornpflänzchen per Hand auszurupfen, wenn ich nicht in den nächsten Jahren hier in einem Ahorn Wald versinken möchte :-(

Solange die Pflänzchen noch klein sind lassen sie sich relativ leicht aus dem feuchten Boden und Ritzen zupfen. Nach nur 15 Minuten habe ich diese ganzen Pflanzen heraus gezogen und das ist leider nur ein Bruchteil dessen, was noch überall so herum steht.

Versäumt man es jedoch die Ahornsämlinge rechtzeitig zu entfernen und sie haben erst einmal richtig Fuß gefaßt, wird das echt zu einem Problem, wie am Rand unseres Grundstückes.

Zwischen Steinplatten und Fundament der Einzäunung sind die großen Wurzeln nicht mehr so ohne Weiteres heraus zu bekommen. Rückschnitt hält sie nur im Zaum und löst das Problem nicht, denn die Ahornstümpfe schlagen immer wieder neu aus.

Wie ich dieses Ahorn Problem hier auf Dauer lösen werde, weiß ich noch nicht. Im Moment denken wir darüber nach, die Steinplatten in den nächsten Jahren heraus zu heben und zu versuchen soviel wie möglich von den Ahorn Wurzeln zu entfernen. Aber die Steinplatten sind verdammt groß, unhandlich und sehr schwer.

 

Liebe Grüße

jK


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9 comments

  • Haste auch Rote Ahörner? da tät ich einen adoptieren

    habt ihr einen Ofen? – lass die Ahörner immer grade so dick werden, das man sie verheizen kann, dann ab damit und trocknen :-) so machen wir das, denn wir haben auch ca. 4 große Ahornbäume, die mit etlichen Jungpflanzen alle Jahre wieder (sogar in der Dachrinne) ihre Art sichern wollen.
    Oder mach einen Flechtzaun aus den jungen Ruten, eignet sich, wenn auch nicht so gut wie Weide. z.B. Beetumrandung – oder Mülltonnenverkleidung, oder…
    Oder aus den Ahörnern am Zaun eine Hecke ziehen? Eignet sich aber nicht so gut, zu wüchsig.

    Viel Spaß dir mit dem neuen Garten :-)

    Yvonne

  • Moin Yvonne :-)

    unser großer Ahorn ist ein tief dunkelroter Ahorn, aber ist auch weit und breit der einzige hier.
    Inwieweit die Sämlinge nun rotlaubig sind/werdenn, das weiß ich (noch) gar nicht. Werde aber jetzt mal drauf achten, die treiben ja bald aus.
    Ich denke aber, dass die Wahrscheinlichkeit grünlaubiger oder mischerbigerr „Ahörner“ wahrscheinlicher ist.
    Die Bäume so groß werden zu lassen, dass es lohnt sie zu verheizen, dazu ist hier einfach viel zu wenig Platz…. und dann wäre da ja auch das Problem mit den ganzen Wurzelstümpfen die immer wieder entfernt werden müßten.
    Eine Hecke nur aus Ahorn, das möchte ich nicht … hätte da recht gerne doch auch so einige verschiedene Sträucher stehen.
    Einige Ahorn Sträucher die bleiben können stehen ja hier auch noch rum.

    LG
    jK

  • Ist zwar sicherlich eine Menge Arbeit, aber Ahorn, gerade der dunkelrote, sieht doch wirklich fantastisch aus!

  • Bernhard

    Die Plage zeigt,dass der Ahorn der Baum der Zukunft ist. Fichten und Kiefern samen schon lange nicht mehr aus, aber der Ahorn – ob Feld-, Spitz- oder Bergahorn macht sich überall breit

  • Hi Bernhard,

    na ich hab hier auch Fichtensämlinge, sowie jede Menge Haselnuß und auch Kirschsämlinge.
    Ich denke wenn man die Natur einfach machen lassen würde, gäbe es ja auch die entspechenden Tiere, die gerne die jungen Ahörnchen verspeisen würden …. was hier aber wegen undurchdringlicher Einzäunungen entfällt… Schnecken und Eichhorn fressen ja leider keinen Ahorn :-/

    LG
    jK

  • JB

    Hallo JK,

    das dauerhafte loswerden ist kein Problem. Eine mögliche Lösung hierfür ist Streusalz;-) Damit meine ich nicht 3 Körner dran werfen, sondern einen ganzen Sack da verteilen. In ein paar Wochen ist dort alles tot und kommt nimmer mehr.

    Für eine Zeit wächst dort aber auch nicchts anderes mehr.

    LG,
    JB

  • … ähm ja, dann bin ich dann aber auch alles los und das gesammte Bodenleben ist für lange Zeit mausetot …. im Beet absolut ‚no-go‘ und ob das Salz bei den Platten wirklich bis in ca. 1m Tiefe dringen würde um da auch den letzten Wurzelrest bei den großen Strünken abzutöten wage ich zu bezweifeln.
    Na ja, ist für mich keine Überlegung wert, weil einfach zu brutal und zudem auch noch verboten 😉

    LG
    jK

  • Das mit dem Salz ist ein No-GO.. geht ja als Pflanzenfreund mal überhaupt nicht :-(
    Ich würde versuchen mit einer Schere die Ahörner so gut es geht zu stutzen und dann ausgraben sobald diese Triebe haben. Mein Schwiegervater hatte ein ähnliches Problem (ich glaube aber mind. 1- oder 2 Jahre ging das so)

    Ich würde auf alle Fälle versuchen mit „natürlichen“ Mitteln dagegen anzugehen – mit Chemie / Salz davon würde ich die Finger lassen.

    lg
    Stef

  • Pingback: Hilfe, eine Invasion von Ahorn-Sämlingen in meinem Garten! | Elmshorn für Anfänger

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