Rainfarn (Tanacetum vulgare, Syn. Chrysanthemum vulgare) gesammelt


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Vorgestern habe ich mir auf einer Radtour einen dicken Strauß blühenden Rainfarn (Tanacetum vulgare, Syn. Chrysanthemum vulgare) abgepflückt und mit Heim gebracht.

Rainfarn (Tanacetum vulgare, Syn.: Chrysanthemum vulgare)

Rainfarn (Tanacetum vulgare, Syn.: Chrysanthemum vulgare)

Ich werde diesen Bund in unser Hühnerhaus hängen um dort Ungeziefer zu vertreiben. Die getrockneten, farnähnlichen Blätter packe ich auch gerne in die Legenester der Hennen hinein.

Rainfarn Blatt

Rainfarn Blatt

Auch Imker verwenden wohl gerne getrockneten Rainfarn, welcher dann in einer typischen Imker- Pfeife gepafft wird und eine beruhigende Wirkung auf die Bienen hat.

Rainfarn enthält ätherische Öle und Duftstoffe, besonders in den Blättern. Ich rieche es total gerne, jedoch mögen auch viele Menschen den Geruch absolut nicht.

Es ist jedoch bekannt, dass durch Rainfarn (Chrysanthemum vulgare) vielerlei Ungeziefer fern gehalten und auch abgetötet wird.

Zitat Wikipedea:

‚Die stark duftenden Blätter sowie die Blüten des Rainfarns, die insektenabweisende Wirkstoffe enthalten, wurden früher ausgestreut, um Ungeziefer fernzuhalten. Im kolonialen Nordamerika wurde Rainfarn in Särge gelegt und Leichentücher wurden mit Rainfarnextrakt getränkt. Rainfarn wurde auch angepflanzt, um den Kartoffelkäfer zu vertreiben. Nach einer Studie wurde dadurch der Kartoffelkäfer-Befall um 60-100% reduziert.‘

Ich finde auch die Blütenstände des Rainfarn ausgesprochen ansprechend. Die Blüten sind vorweibliche, strahlenlose „Körbchenblumen“ , die zu vielen in Dolden zusammen stehen.

 Rainfarn Blütenstand (Tanacetum vulgare, Syn.: Chrysanthemum vulgare)

Rainfarn Blütenstand (Tanacetum vulgare, Syn.: Chrysanthemum vulgare)

Rainfarn (Tanacetum vulgare, Syn. Chrysanthemum vulgare) wächst als ausdauernde, wintergrüne Halbrosettenpflanze. Im vollen Sonnenlicht stehen die Blätter stets fast senkrecht nach Süden ausgerichtet.

Der Rainfarn hat eine eurasische Verbreitung. Er ist mittlerweile ein Neophyt in den gemäßigten Gebieten der übrigen Erdteile. Diese Pflanzenart ist ebenso ein Kulturbegleiter und Gartenflüchtling.

Rainfarn wurde früher auch bei Wurmerkrankungen eingesetzt, daher auch der teilweise gebräuchliche Name Wurmkraut. Jedoch rufen größere Mengen als 3 Gramm Rainfarn bereits schwere Vergiftungserscheinungen hervor! Waschungen mit Sud sollten auch Flöhe und Kopfläuse vertreiben. Ich würde jedoch wegen der hohen Giftigkeit dringend davon abraten.

Aber als natürlichses Pflanzenschutzmittel gegen verschiedene Läuse, Spinnmilben, Trauermücken u.m. ist der ansetzte Sud aus Blättern und Blüten vom Rhainfarn (Tanacetum vulgare) wirklich äußerst wirksam.

 

Liebe Grüße

Kerstin


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3 comments

  • Huhu !

    Rainfarn, den werde ich mir nächstes Jahr aus Samen ziehen.
    Der sieht nicht nur hübsch aus sondern erfüllt auch seinen Zweck wie du bereits erwähnt hast für die Hühner.
    Ob ich meine Frau davon begeistern kann den in der Pfeife zu rauchen wenn sie zu den Bienen geht wage ich stark zu bezweifeln, da zieht sie das gut bewährte Nelkenöl doch vor.

    Lg Robert

  • Guten Morgen Kerstin,
    eben beim Gang mit den Damen habe ich verstärkt auf Rainfarn geachtet. Ich habe nicht eine Pflanze gesehen… Dafür zahlreiche Johanniskrautpflanzen. Gab es den nichr früher an jeder Straßenecke? Hmm…
    Liebe Grüße, Carola

  • Ich hab hier schon einige Zeit vermehrt drauf geachtet wo Rainfarn wächst und ihn dann an einem Straßnenrand bei einer Radtour entdeckt.
    An jeder Ecke wächst er auch hier nicht, doch er läßt sich finden. Wirklich üppig wuchs das Zeug in der Koblenzer Ecke, aus meiner Heimat der Eifel kannte ich es kaum.

    @Robert, *lach*, die arme Frau… ich würds auch nicht paffen wollen 😉

    Aber im Hühnerhaus wirkt es gut, die Fliegen bleiben lieber draußen.

    Liebe Grüße
    Kerstin

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