Ficus benjamina hellgrün “Exotica”

23. September 2009

Ich schrieb ja schon vor einigen Tagen, daß sich ficusmäßig einiges bei mir getan hat :-)

So entdeckte ich diesen hellgrünen Ficus benjamina. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube der Sortenname ist “Exotica”.

Mir gefallen diese hellgrünen Blätter sehr gut und ich hoffe die Pflanze wird sich hier wohl fühlen :-)

Die jungen Blätter sind schon mehr grün-gelb, der Name “Lemon” würde auch gut zu diesem Ficus passen.

Auch dieser Ficus steht draußen, aber dieses Jahr wird er wohl keine Sonne mehr genießen können, denn er bleibt im schattigen Vorhäuschen, bis es zu kalt draußen für die Pflanzen wird.

Viele andere Artikel über Ficus Arten, Sorten, Vermehrung und ausführliche Pflegehinweise könnt ihr über den ausführlichen Inhalt erreichen.

Liebe Grüße

jK

Fuchsien (Fuchsia) Blütenbilder

22. September 2009

In der Gattung der Fuchsien gibt es etwa 100 Arten, aus denen viele Sorten, Neuzüchtungen und Hybriden hervor gegangen sind. Fuchsien gehören zur Familien der Nachtkerzengewächse.

Ich bekam im Juli 3 Fuchsien Stecklinge zugeschickt, die auch rasch bewurzelten. Mittlerweile wachsen die kleinen Pflänzchen tüchtig und es öffneten sich dieser Tage sehr hübsche, filegrane Blüten.

Die orange-roten Blüten bilden einen tollen Kontrast zu den rötlichen Blattunterseiten  :-)

Ich habe noch immer fast keine Ahnung von Fuchsien, doch diese Blüten finde ich sehr ansprechend und habe sie in dieser Form und Farbe, noch nicht bewußt gesehen.

Vor einigen Wochen habe ich auch Aufnahmen von den Blüten eines anderen Fuchsienstrauches gemacht, die auch für mich nicht zu den häufig gesehen zählen.

Fuchsien sind mehrjährige verholzende Halbsträucher mit verschiedenen Wuchsformen und Höhen. Die Pflanze die diese Blüten trägt, ist als Hochstämmchen gezogen, was wirklich ansprechend aussieht.

Fuchsien sind nicht winterhart, doch sie lassen sich wohl recht gut einem frostfreien Pflanzenquartier überwintern.

Liebe Grüße

jK

Moschus-Malve (Malva moschata)

22. September 2009

Eine sehr schöne wild wachsende Pflanzen habe ich gestern auf meinem Spaziergang entdeckt. Mitten auf einer Wiese stand sie und fiel mir durch die weit sichtbaren, rosa leuchtenden Blüten auf.

Da ich keine Kamera dabei hatte und die Pflanze auch schon fast komplett abgeblüht ist, nahm ich mir einige Stengel mit heim.

Schöne gefiederte Blätter hat diese Moschus-Malve (Malva moschata). Die Blätter sehen denen von manchen Strochschnabelgewächsen sehr ähnlich.

Auch die hübschen großen Blüten haben mich an Storchschnabel (Geranium) erinnert.

Aber spätestens bei den, durchaus dekorativen Samenkapseln wird klar, daß es sich um ein Malvengewächs handelt.

Eine geöffnete Samenhülle mit Blick auf die kreisförmig angeordneten Samen. Ich habe natürlich Samen gesammelt und werde ihn im Frühjahr wieder aussähen.

Moschus-Malven findet man auch in vielen Gärten, wo sie angepflanzt werden. Es gibt sie in weiß und eben rosa blühend. Viele wissen  nicht, daß es sich um eine Wildpflanze handelt, die in Europa heimisch ist.

Die Moschus-Malve sieht der Rosen-Malve sehr ähnlich, jedoch ist die Behaarung an den Stengeln unterschiedlich.

So sieht die lange Behaarung am Stengel der Moschus-Malve aus.

Hier noch 2 Aufnahmen der hübschen Blüten.

Die vielen Staubblätter sind zu einer die Stempel umgebenden Röhre verwachsen, das ist typisch für alle Vertreter der Unterfamilie Malvoideae.

Die Moschus-Malve (Malva moschata)  ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die eine Wuchshöe von 60 cm erreichen kann.  Sie wächst auf nährstoffreichen Böden und ausdauernden Unkrautfluren, sowie Frischwiesen, dabei bevorzugt sie einen sonnigen Standort. Die Blütezeit ist von Juli bis September.

Obwohl selten anzutreffen, ist die Moschus-Malve in Deutschland nicht geschützt und unterliegt auch keinem internationalen Schutzabkommen.

Ich freue mich jedenfalls von dieser hübschen Pflanze nun Samen zu haben und sie nächstes Jahr hier bei mir aussähen zu können.

Liebe Grüße

jK

Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus) als Mitbewohner

19. September 2009

Bei mir vor dem Fenster in meinem “Mini-Gaten” wohnt seit einigen Wochen eine Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus) und hat dort ihr Netz gesponnen.

Gestern beim Pflanzen Gießen ließ es sich nicht vermeiden, daß ein Teil ihres Netzes kaputt ging. Die Spinne flüchtete auf einen Beobachtungsposten und ich holte die Kamera um ein paar Fotos von unserem Garten-Mitbewohner zu machen :-)

Vermutlich handelt es sich um ein Weibchen, das bald Eier ablegen wird, denn der Hinterleib ist sehr dick.

Hier sitzt sie auf Ihrem “Außenposten”, außerhalb des kaputten Netzes.

.Ca. 1,5 cm ist der Körper dieser Spinne groß, die Männchen sind nur bis 1 cm groß.Weibchen können knapp 2 cm groß werden, wobei nur der Körper ohne Beine gemessen wird.

Von Ihrem Aussichtsposten “seilt” die Kreuzspinne sich ab um das kaputte Netz zu reparieren. Schön kann man die weißen, kreuzförmig angeordneten weißen Flecken erkennen, die der Kreuzspinne den Namen gaben.

In der Seitenansicht: Während sie sich mit den Hinterbeinen festhält, prüft sie mit den Vorderbeinen das zerstörte Netz. Einen ganzen Teil der Spinnseide hat die Spinne aufgefressen.

Aufnahme der Bauchseite, aus den Spinnwarzen kommt die Spinnseide an der sich die Gartenkreuzspinne wieder mit den Hinterbeinen festhält.

Gartenkreuzspinnen sind in ganz Mitteleuropa verbreitet und gehören mit zu den größten einheimischen Spinnen. Oft findet man sie in dr Nähe des Menschen, auch in begrünten Teilen und Flächen von Städten ist sie zu finden. Sie lebt gerne in Gärten, Wäldern, Obstwiesen, Weiden, Walrändern und Hecken. In die Wohnung dagegen verirrt sie sich selten.

Im Auguust beginnt die Paarungszeit und danach legt das Weibchen im Herst die Eier in  gut geschützte, gelbliche, gesponnene Kokons ab. Das Weibchen stirbt dann und die Eier überwintern. Erst im nächsten Frühjahr schlüpfen die jungen Gartenkreuzspinnen.

Die Gartenkreuzspinne zählt zur Gattung der Kreuzspinnen  (Araneus) und zur Familie der Echten Radnetzspinnen (Araneidae). Sie ernährt sich von Insekten wie Fligen, Wespen und Marienkäfern, die sie nach dem Fangen im Netz mit einem Biß lähmt.

Gartenkreuzspinnen sind giftig, wie viele Spinnen. Jedoch sind sie für den Menschen und Haustiere ungefährlich. Sie beißen nur, wenn sie arg bedrängt werden, aber die menschliche Haut ist zum durchdringenden Biß zu dick. Sollte eine Spinne doch einmal durch beißen, so ist der Biß wesentlich harmloser, als ein Wespenstich.

Ich bin mal gespannt ob ich nächstes Frühjahr die Kreuzspinnen Kinder zu gesicht bekomme :-)

Liebe Grüße

jK

Bauern-Chrysanthemen (Chrysanthemum) im Topf

18. September 2009

Es ist wieder Hochsaison für Chrysanthemen und sie werden in mehreren verschiedenen Sorten in vielen Geschäften angeboten. Jetzt wo die Tage merklich kürzer werden, beginnt auch die natürliche Blütezeit der meisten Chrysanthemen in unseren Breiten.

Als Bauernchrysanthemen werden meist kugelförmig gewachsene, recht große blühende Büsche angeboten. Gestern gab es im Aldi solche Chrysanthemenbüsche, mit einem Durchmesser von ca.50 cm und zu einem echten Schnäppchen Preis von 2.39 Euro.

Seit ich hier in Koblenz wohne, habe ich Chrysantheman schätzen und lieben gelernt. Deshalb bin ich auch gestern los gezogen und habe mir 2 dieser wirklich prachtvollen, großen und gesunden Bauern-Chrysanthemenbüsche gekauft.

Hunderte noch geschlossener Knospen sind an den Pflanzen und versprechen eine prachtvolle farbige Blüte. Doch dadurch war es auch gar nicht so einfach die Blühfarbe zu erkennen. Beim weißen Busch (o. rechts) kann man die Farbe schon ganz gut erkennen, doch bei dem purpur-lila farbenen Busch mußte ich echt genauer hin schauen. bei gerade mal 2 Blütenknospen hat der Busch mir seine Blühfarbe veraten.

Auf der Verpackung steht als Pflegeanleitung:

- Verpackung zu Hause sofort entfernen.

- Die Chrysantheme verträgt viel Licht, aber kein direktes Sonnenlicht.

- Bei viel Licht ausreichend gießen.

- Die Pflanzen blühen länger, wenn sie an einem kühlen Ort aufgestellt werden.

- Abgeblühte Blumen regelmäßig entfernen.

- Alle 8 Tage beim Gießen düngen.

- Auch für Terasse und den Balkon geeignet.

Leider steht nicht dabei, daß Chrysanthemen mehrjährig sind und bei entsprechender Pflege durchaus mehrere Jahre hintereinander blühen können. Die besten Chancen dazu bestehen, wenn man den ganzen Busch jetzt direkt in den Garten an eine etwas geschützte Stelle auspflanzt, denn dann hat die Pflanze noch genügend Zeit gut einzuwachsen. Der erste Winter ist kritisch, hat die Chrysantheme den jedoch draußen überstanden, wird sie höchstwarscheinlich auch die weitern Winter überleben.

Zurückschneiden sollte man erst im Frühjahr, denn das Laub bietet auch einen gewissen Schutz vor Frostschäden und dem Absterben dadurch. Wenn man die Pflanze abdecken möchte, so ist darauf zu achten, daß trotzdem genügend Luft heran kommt. Staunässe und zu hohe Feuchtigkeit führen zu Fäulnis.

Hier in Koblenz sind harte Fröste selten und nur von kurzer Dauer. Deshalb blühen die Chrysanthemen hier, besonders ein wenig geschützt vor meiner Haustüre, bis weit in den Winter hinein. Ich werde die beiden Büsche auch über den Winter im Topf lassen, bisher habe ich jede Chrysantheme hier über den Winter bekommen.

Im Frühjahr schneide ich sie dann komplett zurück uns pflanze sie im Beet aus. Meist blühen die Chrysanthemen im 2.Jahr nicht ganz so üppig und verlieren die kugelige Form, weil sie höher wachsen. Jedoch kann man sie im Laufe des Sommers mehrmals zurück schneiden und dadurch zu einem buschigeren Wachstum anregen.

Darüber habe ich ja hier im Blog schon einmal berichtet.

Liebe Grüße

jK

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Großer Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)

18. September 2009

Im Mai hatte ich den Kleinen Wiesenknopf (Sanguisorba minor) hier im Blog vorgestellt. Heute zeige ich den Großen Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) , der auch zu Gattung Wiesenknopf (Sanguisorba) gehört.

Für die Raupen mancher Schmetterlingsarten ist der Große Wiesenknopf eine wertvolle Pflanze. Ürsprünglich stammt der Große Wiesenknopf aus Eurasien, heute findet man ihn von der Atlantikküste bis nach Ostasien. Als wertvolle und gerne genommene Viehfutterpflanze wächst der Große Wiesenknopf auf vielen Viehweiden. Jedoch ist er auch an sonnigen Wegrändern zu finden.

Die Pflanzen werden ca. 1m hoch und tragen an kahlen verzweigten Stengeln tief rote Blütenstände.

Die Blätter sind gefiedert.

In der Pflanzenheilkunde wird dem Großen Wiesenknopf eine gute blutstillende Wirkung nachgesagt. Als Tee zubereitet wirkt er stärkend und harntreibend. Der Tee ist auch hilfreich bei Dünndarmentzündungen, Leber- und Gallebeschwerden.

Liebe Grüße

jK

www.baldur-garten.de

Korallenstrauch (Solanum pseudocapsicum) Sämlinge und Blüte

17. September 2009

Seit wenigen Wochen ist wieder ein Korallenbäumchen (Solanum pseudocapsicum) in meinem Besitz.

Vor ca. 4 Wochen habe ich eine reife Frucht zerschnitten und den Samen in eine Anzuchtschale ausgesät. Korallenstrauch gehört zu jenen Pflanzen, die wirklich sehr schnell keimen. Innerhalb von 14 Tagen, bei entsprechend guten Voraussetzungen, laufen die Samen auf und die Keimblätter brechen durch die Erde.

Rasch wachsen die Korallenstrauch Keimlinge weiter und es sprießen neue Blattpaare.

Seit einigen Tagen blüht mein Winzling auch wieder. Blüte und Fruchtreifung laufen paralel, wie bei vielen Nachtschattengewächsen.

Sehr hübsch sind die kleinen weißen, Nachtschatten typischen Blüten.

Liebe Grüße

jK

www.blume2000.de

Update:Zantedeschia/Zimmercalla Anzucht aus Samen

16. September 2009

Die kleinen Zantedeschia Pflanzen, die ich dieses Jahr aus Samen anzog, haben sich prächtig entwickelt.

Bisher machen sie noch absolut keine Anstalten einzuziehen und zurück zu trocknen.

Bei den blühenden Zimmercalla Pflanzen gieße und dünge ich immer solange, bis die ersten Blätter gelb werden. Dann lasse ich die Erde komplett austrocknen. Doch auch von denen haben mehrere noch nicht mit dem Einziehen der Blätter begonnen.

Genauso werde ich es mit diesen “Calla-Babies” auch machen :-)

Ich bin echt gespannt, wie die kleinen Zandeteschia sich weiter entwickeln und werde hier im Blog auch selbstverständlich weiter darüber berichten.

Liebe Grüße

jK

www.baldur.de

Ficus/Birkenfeigen in Wasser bewurzeln

15. September 2009

Letztes Jahr habe ich erfolgreich in Erde verschiedene Ficus benjamini Stecklinge bewurzelt. Dieses Jahr habe ich das Bewurzeln im Wasserglas ausprobiert.

Für die Erfolgsaussichten sehr förderlich ist dazu Wärme, Licht und feuchte (gespannte) Luft. Jedoch möglichst keine oder nur wenig direkte Sonne.

Ich habe also etwa 10cm lange Triebspitzen von verschiedenen Ficus benjamina Sorten und Ficus binnendijkii “Alii” mit einem sauberen Messer abgeschnitten und in ein dunkles Glas gesteckt. Der Wasserstand sollte nicht mehr als 2 cm betragen und der Glashals nicht zu weit sein. Das Wasser sollte öfters kontrolliert und bei Bedarf gewechselt werden, damit sich keine Fäulnisbakterien ausbreiten können.

Das Glas habe ich draußen in mein Anzuchtreal, das mit Plastik überdacht ist, gestellt. Bei Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad und einer ziemlich hohen Luftfeuchtigkeit haben die Stecklinge innerhalb von 2 Wochen Kallusgewebe gebildet und bis zur 4. Woche gute Wurzelansätze.

Hier ein einzelner Ficus  Steckling. Spätestens wenn die Wurzeln so groß sind, sollte eingetopft werden.

Obwohl ich der Bewurzelung in Wasser ja sonst eher skeptisch gegenüber stehe, habe ich damit diesen Sommer einige Erfolge erzielen können. Auf jeden Fall sind die Ficus Stecklinge so zuverlässiger und viel schneller bewurzelt, als letztes Jahr in Erde.

Der Nachteil: Wasserwurzeln sind sehr brüchig und können kaum Nährstoffe aus Erde aufnehmen. Deshalb habe ich die Stecklinge eingetopft, sobald sich erste gute Wurzelansätze gezeigt haben.

Liebe Grüße

jK

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Ficus benjamina “Barock”

15. September 2009

In Sachen Birkenfeigen (Ficus benjamina) gibt es auch einige Neuigkeiten bei mir, über die ich hier im Blog noch gar nicht berichtet habe.

Dieser hübsche, kleine, aber sehr kräftige Ficus “Barock” Steckling fand auch wieder  einmal über einem Pflanzentausch zu mir (Danke Nadja!)  :-)

Die jungen Blätter sind noch sehr hell, mit zunehmendem Alter werden sie dunkler.

Die Blätter dieser Sorte kräuseln sich ein und sehen in der Shilouette wie Locken aus.

Mir gefällt diese Sorte und ich denke er ist genauso pflegeleicht, wie der Rest meiner  stetig wachsenden”Ficus-Armee”.

Zu vielen anderen Artikeln über andere Ficus- Arten, -Sorten und auch ausführlichen Pflegehinweisen findet Ihr über den ausführlichen Inhalt.

LIebe Grüße

jK

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