Nacktschnecken, oh wie ich sie hasse!

1. Juni 2010

Täglich sammele ich massenweise (noch) recht kleine Nacktschnecken ab, doch es nimmt einfach kein Ende. Toamtenblüten, Salat, Radischen, Basilikum, Keimlinge im Anzuchtgewächshaus und noch eine Menge mehr haben sie mir dieses Jahr schon an- oder total kahl gefressen.

Bei meinem heutigen Kontrollgang, wo ich einmal wieder nach meinen geliebten Lilien schaute, bot sich mir dieses Bild… frisch abgeraspelt … :-(

Es ist einfach frustrierend, ich liebe meine Lilien sehr und habe einige schon seit 5 Jahren im Garten, doch bisher blieben sie von Schnecken verschont. Diese Lilien hier, habe ich erst im Frühjahr gepflanzt und sie kommen teilweise gerade erst aus der Erde.

.. auch noch nicht lange weggeraspelt, die sich entwickelnden Blütenknospen einer jungen Lilie ….

Es gibt kaum wirklich effektive Mittel gegen Schneckenfraß. Das tägliche abendliche und morgendliche Absammeln ist mühsam, mit Bierfallen lockt man die Schnecken eher an, Kaffeepulver ist bei Regen kaum zu gebrauchen. Was wirklich hilft ist wohl ein Schneckenzaun oder unter Strom gesetzter Schneckendraht, oder kleine Hauben, die es zu kaufen gibt um sie über Jungpflanzen zu stülpen. Doch das kommt alles nicht wirklich in Frage in meinem Miniatirgarten, wo alles auf engem Raum und größtenteils in Kübeln steht.

So entschied mich heute für den Einsatz von Schneckenkorn von Neudorff, das wohl für Igel, Regenwürmer, Bienen und Haustiere relativ unschädlich sein soll, kleine Kinder laufen hier nicht herum. Wirkstoff ist eine Eisenverbindung, die so auch im Gartenboden vorkommt. Absammeln werde ich wohl auch weiterhin und hoffe so, dass ich so die Fraßschäden begrenzen kann.

Frustige und scheckengeplagte Grüße an alle Mitleidenden und Pflanzenfreunde

jK

Duftpelargonie “Lemon Tree”

1. Juni 2010

Diese Duftpelargonien werden jedes Jahr unter verschiedenen Namen angeboten. “Lemon Tree“, “Bonsai Lemontree“, “Lemon Curl” oder auch einfach als “Zitronen Geranie“.

Ein sehr auffälliges Gewächs, mit einem ausgesprochen dickem “Stamm” und stramm aufrechtem Wuchs, das auch irgendwie an einen Baum erinnert :D

Die älteren Blätter sind ziemlich hart, stark nach außen gekraust und sitzen auf dicken, fleischigen, rötlich gefärbten Stielen.

Die jungen Blätter sind noch nicht nach außen gekraust und haben einen rötlichen Rand.

Der Duft, na ja, riecht wohl nach Zitrone, aber nicht wirklich frisch-fruchtig, sondern mehr herb …… mich erinnert der Geruch ja irgendwie an Mottenkugeln, er soll ja auch Mücken verscheuchen.

Mit dem von der Band Fool’s Garden besungenen Lemon tree hat diese Duftpelargonie aber recht wenig zu tun, genausowenig ist er in irgend einer Weise mit Zitronenpflanzen oder Lemonenpflanzen verwandt oder besonders für die Zucht als Bonsai geeignet. Es handelt sich wohl um eine Hybride, gezogen aus Pelargonium crispum.

Ich habe jetzt einmal in einen größeren Topf gepflanzt und die Spitze abgeschnitten, damit sich die Pflanze etwas stärker verzweigt. Natürlich habe ich den Abschnitt als Steckling verwendet und nach Abtrocknen der Schnittstelle in ein leicht feuchtes Substrat gesteckt.

Duftpelargonien mögen einen sonnigen bis halbschattigen Platz, allerdings sollte man sie draußen vor Regen schützen und das Substrat nur leicht feucht halten. Während der Wachstumsphase ist regelmäßiges Düngen förderlich. Ob und wie mein “Lemon Tree” blüht, das wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Meine anderen Duft-Pelargonien zeigen jedenfalls schon tüchtig Blütenansätze oder blühen bereits.

Liebe Grüße

jK

Schöne Pflanzen - Jetzt bestellen!

Zitronen-Thymian (Thymus × citriodorus)

31. Mai 2010

In meiner Lieblingsgärtnerei gab es kürzlich jede Menge verschiedener Kräuter, die in der Eifel gezogen wurden und mit netten Schildchen versehen sind. Einen schönen bunten, gelb panaschierten und wunderbar duftenden Zitronenthymian habe ich mir mitgenommen.

Es gab auch Zitronenthymian der weiß-grün panaschiert ist, doch mir gefiel die weiss-gelbe Zitronen-Thymian (Thymus x citriodorum) Sorte besser.

Er wird, auch als farbliche Ergänzung, mit in die große Kräuterschale gepflanzt, wo mein vor einigen Wochen gekaufter Silber-Thymian sich zwischenzeitlich schon zu einem wahren Busch entwickelt hat.

Wenn es dieser Tage wieder schön und trocken wird, dann werde ich wohl einmal beherzt zur Schere greifen und diesen Busch etwas zurück stutzen und mir die Triebe für den Winter trocknen.

Thymian benötigt einen recht sonnigen Standort und mag es nicht zu naß, deshalb sollte der Boden gut durchlässig sein und nicht zu üppig gegossen werden.

Liebe Grüße

jK

www.baldur-garten.de

Dracaena draco 1 Jahr alt

31. Mai 2010

Vor einem Jahr sind meine Dracaena draco gekeimt und haben auch den Winter recht kühl unter Kunstlicht gut überstanden.

Nun stehen sie wieder draußen. Den Winter über sind sie in Wachstumspause gegangen, darüber bin ich recht froh, denn so sind sie nicht vergeilt.

So sehen sie nun aus, meine beiden “Draco-Babies”, die ich mir behalten hatte :-) .

Nun können sie draußen bei genügend Licht und hoffentlich auch bald sommerlicher Wärme wieder loslegen.

Mal sehen ob ich ihnen noch neue Töpfe spendiere oder ob sie noch etwas in diesen Töpfchen bleiben werden, Wurzeln sind bisher noch keine durch die Abzugslöcher hinaus gewachsen.

Liebe Grüße

jK

Fächerahorn (Acer palmatum) “Atropurpureum” & “Orangeola”

30. Mai 2010

Am späten Samstagnachmittag vor Pfingsten gingen wir noch einmal schnell ins Geschäft, weil wir noch einige Sachen brauchten.

Da standen die letzten beiden Fächerahorn, die als Japanischer Ahorn angeboten wurden, so stark preisreduziert dort dass wir nicht lange überlegt haben und sie mit Heim nahmen. Im Handel wird Acer palmatum zusammen mit Acer japoicum unter dem gemeinsamen Namen Japanischer Ahorn geführt, ob es wirklich 2 unterschiedliche Arten sind, das weiß ich nicht wirklich.

Meist sind diese Japanischen Ahorn recht teuer, selbst wenn sie in Baumärkten angeboten werden. Eigentlich wollte ich ja noch warten bis wir endlich wieder einen etwas größeren Garten haben, da jedoch gerade Fächerahorn ausgezeichnet als Kübelpflanze geeignet ist und dann der Preis dabei war es Liebe auf den ersten Blick :-)

So habe ich denn daann auch die beiden Schönheiten in etwas geräumigere Kübel gepflanzt. An meinen beiden Fächer-Ahorn Pflanzen auf den Schildchen steht Acer palmatum und der jeweilige Sortenname.

Hier mein Acer palmatum“Atropupureum”.

Die Blätter sind gefingert und wundervoll intensiv dunkelrot gefärbt, hier von oben fotografiert.

Einzelne Blätter in Nahansicht, auch die Blattstiele sind rot gefärbt.

Hier mein 2. Ahorn, auf dessen Schildchen steht Acer palmatum “Orangeola”. Wobei es sich um einen zu deutsch sogenannten Schlitzahorn handelt, von dem ich eben nicht weiß ob er ein Acer japoicum ist, wenn es sich dabei um eine eigene Gattung handelt.

Die Ansicht von oben. Die Blätter sind auch gefingert und zusätzlich noch stark geschlitzt, die Farbe variiert bei den jungen Blättern mehr ins rot-orange gehend, bei den älteren Blätter grün-orange.

Hier die schön gefärbten filegranen Blätter aus der Nähe.

Die Beschreibung und Kulturanleitung ist bei beiden Ahorn gleichlautend, dort steht:

Hört sich ja recht pflegeleicht an. Ich habe in humusreiche Einheitserde getopft der ich einige Hände voll Hornspäne begemengt habe. Die kleinen Töpfe waren gut durchwurzelt und so hoffe ich, dass sich meine beiden Japanischen Ahorn hier recht wohl fühlen und prächtig gedeihen. Ein wundervoller Blickfang sind schon jetzt.

Liebe Grüße

jK

Samenkapsel der Wildtulpe Tulpia tarda

30. Mai 2010

Im letzten Jahr habe ich hier meine blühenden Wildtulpen (Tulpia Tarda, syn. T.dasystemon) vorgestellt.

Sie vermehren sich über Tochterzwiebeln und Selbstaussaat. Deshalb sollte man bei Wildtulpen die verblühten Blüten nicht entfernen, im Gegensatz zu den meist wesentlich größeren Zuchtformen der Tulpen.

Dieses Jahr sind die Wildtulpen schon seit einigen Wochen verblüht und nun bilden sich die Samenkapseln.

In einigen Wochen sind diese Samenkapseln ausgereift, trocknen mit dem Laub ein und öffnen sich.

Liebe Grüße

jK

Paprika und Peperoni (Capsicum annuum) im Kübel

29. Mai 2010

Mit meiner Artischocke zusammen wurden u.a. auch Paprika-Pflanzen (Capsicum annuum) als Südgemüse angeboten, leider gab es nur noch grünen Gemüse Paprika, der weisse Gemüse Paprika wäre mir lieber gewesen. Weißen Gemüse-Paprika hatte ich auch schon früher immer wieder mit im Gewächshaus.

So nahm ich mir diese kleine, aber recht kräftige Pflanze für wenig Geld mit Heim.

Wenige Tage später, als wir neue Pflanzenerde besorgten, erblickte mein innig geliebter Lebensgefährte und Webmaster in der Gartenabteilung Peperoni Pflanzen zu einem doch recht stattlichen Preis. Da er Peperoni sehr mag entstand eine kurze Diskussion ob nicht vielleicht doch die Möglichkeit der Kultivierung im Topf besteht und eine Peperoni- Pflanze landete im Einkaufwagen und fuhr mit zur Kasse :)

Hier ist die Pflanze kurz nach der Ankunft, eine Peperoni Pflanze die gelbe Früchte tragen wird.

Wir haben dann einen 40 l Kübel für die beiden Pflanzen gekauft, gab es gerade im Angebot, sogar mit Rollen dran, echt praktisch :D

Die Paprika Pflanze setzt gerade die ersten Blütenknospen an.

Bei der Peperoni sind die ersten Blüten kurz vor dem Öffnen und sie hat sich auch schon 4 fach verzweigt, ich bin echt mal gespannt wie groß und buschig sie wird.

Ich wußte ja immer, dass Paprika, Peperoni oder Pfefferoni und Cilli alle der Gattung Paprika (Capsicum) angehören, doch ich dachte bisher immer, dass es verschidene Arten sind. Ich habe jetzt nachgelesen, dass die am weitesten verbreitete Art, zu der auch fast alle in Europa erhältlichen Paprika, Peperoni und Chilis gehören, Capsicum annuum ist.

Hier ist eine sehr umfangreiche Liste mit über 2000 Paprika und Cilli Sorten aus aller Welt.

Zum ersten Mal ziehe ich nun also Paprika und Peperoni im Kübel und bin echt gespannt wie sich die Pflanzen im Laufe des Sommers entwickeln werden. Den Kübel habe ich recht vollsonnig aufgestellt und befüllt ist er mit guter hunmusreicher Gartenerde, der ich Hornspäne beigefügt habe. Da im Kübel doch noch recht viel Platz ist, habe ich auch noch ein wenig Pfücksalat und Radischen mit darin ausgesät :)

Liebe Grüße

jK

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Fächerblume (Scaevola aemula) “Royal-rosa”

29. Mai 2010

Letztes Jahr hat meine Blaue Fächerblume (Scaevola aemula) in der Hängeampel mir mit ihrer unermüdlichen Blüte viel Freude bereitet. Was die Frage nach der Samenernte, bzw. Aussaat betrifft, bin ich noch immer nicht viel weiter gekommen, denn krankheitsbedingt wurde dieses Frühjahr bei mir kaum etwas aus Samen angezogen.

Doch ich habe mir vor einigen Tagen eine neue Pflanze der Blauen Fächerblume gekauft, es gab schöne kräftige Jungpflanzen in der hiesigen Gärtnerei.

Als ich dieser Tage noch einmal dort war, auf der Suche nach Duftpelagonien, entdeckte ich Pflanzen rosa blühender Fächerblumen und nahm mir natürlich direkt eine mit heim. Ich bin schon lange auf der Suche nach Fächerblumen in anderen Farben und bin nun auch im Internet bei Baldur-Garten fündig geworden, dort gibt es Fächerblumen in üblichem blau-lila, weiss und eben rosa blühend. Die Sortenamen lauten auch dementsprechend “Royal-blau”, “Royal-weiss” und eben “Royal-rosa”, allerdings leider gerade vergriffen.

Ein wenig sparrig sieht sie noch aus, meine Rosa Fächerblume (Scaevola aemula), doch ich denke sie wird sich im Laufe des Sommers noch üppiger entwickeln.

Wunderschön sind die kleinen Fächer-Blüten in rosa, die sich noch recht vereinzelt an den langen Trieben öffnen :-)

Mit der Zeit werden die Blüten immer dichter, sie wachsen immer wieder neu am Ende des Triebes und es sieht dann aus als wäre es ein geschlossener Kreis aus diesen kleinen Fächerblüten.

Eigentlich ist rosa ja so gar nicht meine Blütenfarbe, doch dieses rosa mit der gelben Mitte gefällt mit wirklich gut.

Ich habe mir nun die Rosa Fächerblume zusammen mit blau blühenden Fächerblumen  in eine kleine Hängeampel gepflanzt und an ein sonniges Plätzchen aufgehängt :)

Die blauen Fächerblumen waren sehr pflegeleicht im letzten Jahr, der Wasserbedarf ist bei Wärme recht hoch, doch sie lassen die Blätter hängen, wenn sie Wasser brauchen und spätestens dann habe ich die ganze Ampel in eine Wanne getaucht und sich wieder ganz voll saugen lassen. Gedüngt habe ich in halber Konzentration bei jedem Gießen, was sie mir mit einer üppigen und langen Blüte bis zum ersten Frost gedankt haben.

Die Überwinterung der Fächerblumen hat leider nicht geklappt, doch das lag wohl auch am Ausfall des Frostwächters im Winterquartier, denn Fächerblumen sollen sich überwintern lassen.

Ich werde sicherlich im Laufe des Sommers noch weitere Bilder von der Entwicklung und Blüte der Fächerblumen einstellen.

Liebe Grüße

jK

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Vierblätteriger Glücksklee (Oxalis deppei, syn Oxalis tetraphylla)

28. Mai 2010

Da mein Enzianbäumchen dieses Jahr in einen sehr geräumigen Kübel umgezogen ist, entschied ich mich für eine Unterbepflanzung mit Glücksklee (Oxalis tetraphylla, syn. Oxalis tetraphylla) und kaufte eine Packung der kleinen Knöllchen im Frühjahr.

Im April steckte ich die kleinen harten Knöllchen in die Erde und schon kurze Zeit später keimten sie tüchtig.

Ein hübscher üppiger Busch aus Glücksklee entwickelte sich schnell in der feuchten Erde unter dem Enzianbäumchen, das recht vollsonnig steht.

Der Glücksklee hat auch rasch begonnen in zartem rosarot zu blühen.

Viele kennen Glücks-Klee nur als Zimmerpflanze, der gerne zu Silvester angeboten und verschenkt wird. Doch Glücksklee ist auch eine ausgezeichnete Kübelbepflanzung, die den ganzen Sommer über unermüdlich blüht und üppig wächst.

Den Winter über kann er im Winterquartier frostfrei in nahezu trockener Erde unterirdisch überwintern und erscheint dann im Frühjahr wieder, wenn die Kübelpflanzen nach draußen geräumt werden. In meiner alten Heimat hatte ich jahrelang den Vierblätterigen Glücksklee (Oxalis tetraphylla, syn. Oxalis tetraphylla) zusammen mit dem Dreieckigen Roten Glücksklee (Oxalis triangularis, syn. O. regnellii atropurpurea) in einem Leiterwagen stehen, der jeden Herbst in die Garage geräumt wurde.

Glücklee läßt sich natürlich auch einzeln im Topf in der Wohnung auf der Fensterbank, der Terasse oder im Beet kutivieren. Jedoch verträgt er keinen Frost und sollte deshalb vor den ersten Nachtfrösten eingeräumt werden. Überwintern möchte er lieber kühl und recht trocken, er zieht dann meist die Blätter ein.

Glücksklee ist sehr pflegeleicht, bevorzugt während des Wachstums ein sonniges Plätzchen und gut durchlässigen, stets leicht feuchten Boden. Gedüngt werden sollte er währende der Wachstumsphase regelmäßig oder in Erde stehen die mit Langzeitdünger versehen ist. Die Vermehrung findet durch Teilung des Wurzelballens statt.

Liebe Grüße

jK

www.blume2000.de

Duftgeranien/Duftpelargonien, meine große Liebe

28. Mai 2010

Im letzten Jahr fing alles an mit einer wundervollen geschenkten Zitronen Duftpelargonie.

Durch Zufall kam rasch die wunderschön panaschierte Duftpelargonie “Lady Plymouth” dazu. Von 2 lieben Duft-Pelargonien Liebhaberinnen bekam ich zahlreiche wundervoll duftende Stecklinge zugeschickt. Ich war und bin fasziniert von der großen Vilefalt, der verschiedenen Formen und Färbungen der Blätter und vom “Duftpelargonien-Virus” wohl unheilbar befallen :D .

Zu meinem großen Bedauern haben meine gesammten Duftpelargonien den Winter nicht überlebt, mein Frostwächter fiel im Winterquartier aus, Ungezieferplagen durchzogen meine Pflanzen und Erkrankungen legten mich monatelang lahm, so dass ich riesige Pflanzenverluste schmerzhaft beklage  :-( .

Zu meiner großen Freude wurden in den letzten Wochen in einigen Geschäften Duftgeranien angeboten, wobei es sich natürlich um Duft-Pelargonien handelt und so besitze ich nun wieder einige Exemplare von denen ich heute die ersten 4 einmal vorstellen möchte :-) .

Dies Woche wurden im Rewe verschiedene Pflanzen als Duftgeranien angeboten. Es handelt sich dabei wohl um Hybriden (Sorten die Ergebnisse von spontanen Kreuzungen oder herbeigeführten Züchtungen sind), diese 4 Verschiedenen gab es noch, als ich mittags vorbei fuhr.

Der Duft läßt immer nur sehr schwer beschreiben, auch wenn auf den Schildchen steht wonach sie duften, so empfindet das wohl jeder Mensch etwas anders. Doch so ungefähr kommt es hin.

Da wäre als erste Duftpelargonie die Sorte “Concolor Lace”, die einen nussigen Duft verströmt, wenn sie berührt wird. Die hübschen kleinen Blüten dieser Pelargonie sind himbeerrot und ich bin gespannt, wann sie hier ihre ersten Blüten öffnen wird.

Dann eine Duftpelargonie mit dem Sortennamen “Coca”, die sehr fruchtig und stark duftet und dabei wirklich an den Geruch von Cola mit Zitrone erinnert. Bei dieser Duft-Pelargonie ist keine Blütenfarbe angegeben und ich bin wirklich gespannt in welcher Farbe sie blühen wird.

Von der 3. Duftpelargonie hatte ich im letzten Jahr schon einmal Stecklinge, sie trägt den Sortennamen”Pink Capitatum” und riecht etwas dezenter fruchtig nach Lemone. Die Blüten sind zart pink-weiß und malvenfarbig.

Die 4. Duftpelargonie im Bunde ist die Sorte “Atomic Snowflake”, die meiner Meinung nach eher einen rosenähnlichen-zitronigen Duft bei Berührung verströmt. Diese Sorte hat hübsch gelb-helgrün umrandete Blätter. Die Blütenfarbe ist zart rosa.

In den nächsten Tagen werden die Duft-Pelargonien in geräumige Tontöpfe umgepflanzt in gute Blumenerde der ich etwas Seramis und Hornspäne beimische. Sie stehen gerne vollsonnig, mögen jedoch keine Staunässe. Bei starkem Regen stelle ich die Töpfe unter Dach, denn auch einige Pilzkrankheiten werden durch Regen übertragen. Gegossen werden sollte immer erst, wenn das Substrat gut angetrocknet ist. Bei zu feuchter Haltung besteht die Gefahr von Fäulnis und weniger Gießen ist gerade bei Duftpelargonien oft mehr, denn wenn sie trockener gehalten werden dann blühen sie auch üppiger.

Vermehren lassen sich Pelargonien recht leicht durch Stecklinge, von denen man jedoch die Blütenknospen vor dem Stecken in leicht feuchte Erde entfernen sollte.

Rückschnitt fördert auch einen verzweigten und somit buschigeren Wuchs, doch diese 4 Pflanzen dürfen nun erst einmal wachsen. Die überwinterung sollte möglichst hell, frostfrei, jedoch kühl erfolgen.

In den nächsten Tagen werde ich noch mehrere Artikel über Duftpelargonien und noch einige andere Sorten/Arten vorstellen. Ein Buch das ich jedem Duft-Pelargonien Liebhaber ans Herz legen möchte ist von Miriam Wiegele im Ulmer Verlag erschienen und trägt den Titel “Duftpelargonien”.

Duftige Grüße

jK

www.baldur.de

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