Plane vom Anzuchtregal gerissen … überschwemmte Pflanzen trocken legen

6. Oktober 2009

Heute vormittag bemerkte ich, daß im obersten Gewächsregal die Anzuchtschale mit den letzten diesjährigen Dracaena draco Aussaaten völlig unter Wasser stand :-(

Schnell war klar, daß die Plane des Anzuchtregals oben ein Loch hat, wodurch Wasser hineinlaufen konnte.

Da für heute Mittag auch schon wieder Regen gemeldet war, habe ich erst mal auf die Schnelle provesorisch für Abhilfe gesorgt. Dabei hatte ich nur schwarze Plane und Noppenfolie zur Auswahl.

Dann ging es um Schadensbegrenzung, denn das Wasser war ja durch die Gitterböden über alle 4 Etagen herunter gelaufen. Eingen Pflanzen macht es nicht viel aus, wenn sie jetzt wieder trocken stehen. Doch die meisten standen ja nicht ohne Grund unter der Plane und mögen es gar nicht, wenn sie so pitschnaß werden. Also habe ich auch einige rasch neu und trocken topfen müssen.

Doch bei keimenden Aussaaten und gerade wurzelnden Stecklingen ist das äußerst schlecht. Also versuche ich nun die Erde auf anderem Wege rasch wieder trocken zu bekommen. Bewährt haben sich (bitte nicht lachen :-D ) da sehr gut Tampons, die man einfach in die Erde stecken kann und dadurch eine Menge Nässe rasch heraus bekommt. Auch hilfreich können Tradescantia Stecklinge sein, die man einfach in die nasse Erde drückt.

Da ich keine Tampons zur Hand hatte und die Methode mit den Tradescantia-Stecklingen mehrere Tage braucht, habe ich Küchenrolle in Streifen gerissen und als Sofortmaßnahme in die Erde gesteckt.

Das funktioniert sehr gut, die Streifen saugen sich voll und sobald sie ganz durchnäßt sind, hole ich sie heraus und drücke neue Streifen in die Erde.

Die Küchenkrepp-Streifen kann man von oben ziemlich tief in die Erde stecken und auch von unten durch die Abzugslöcher Wasser heraus ziehen lassen.

Bisher sieht es ganz gut aus und die Erde ist seit heute mittag schon wesentlich trockener geworden. Ich hoffe, daß die Pelargonien Stecklinge und die keimenden Dracos die kurzzeitige Überschwemmung gut überstehen werden.

Liebe Grüße

jK

Katoffelchips selber machen, zweiter Versuch :-)

5. Oktober 2009

Es hat mir ja keine Ruhe gelassen, der Gedanke an selbst gemachte knusprige und frische Kartoffelchips. So habe ich dann gestern einen erneuten Versuch gestartet. Zuerst habe ich diesmal die Kartoffeln auf der Gurkenreibe in Scheibe gerieben, diesmal direkt in eine Schüssel mit Wasser um die Stärke zu entziehen. Anschließend auf mehreren Lagen Zewa getrocknet und dann fritiert bei 180 Grad Das Ergebnis war ähnlich dem von letzem Mal.

Dann habe ich die Kartoffeln mit dem Kartoffelschäler  (Sparschäler) in Scheiben geschnitten, auch direkt wieder in eine Schüssel mit Wasser. Anschließend die Scheiben herausgeholt, leicht ausgedrückt und einzeln auf Küchenkrepp-Papier gelegt. Darauf dann wieder eine Lage Küchenkrepp, Scheiben drauf verteilt, mit Krepp abgedeckt und gut angedrückt.

Die so getrockneten Scheiben habe ich dann in ein Küchen- Sieb gekippt und locker zusammen in das heiße Fett gleiten lassen. Je weniger Wasser noch in den dünnen Kartoffelscheiben ist, desto weniger hoch sprudelt das Fett. Achtung!  Bei zu viel Feuchtigkeit kann das Fett überschäumen.

Aber nach der oben beschriebenen Prozedur schäumt es kaum noch auf.

Mit einem Holzlöffel habe ich zwischendurch umgerührt, dabei merkt man wie die Scheiben durch das Ausbacken knusprig werden. Innerhalb weniger Minuten werden die Chips goldbraun und können in eine Schüssel mit Küchenkrepp gekippt werden. Nach dem Auskühlen habe ich sie diesmal wieder nur leicht gesalzen.

Die Chips waren wirklich superlecker, schön cross und wesentlich schmackhafter als alle gekauften Chips, die ich bisher gegessen habe :-)

Diesmal hatte ich nur “vorwiegend festkochende” Kartoffeln verwendet. Ich könnte mir vorstellen, daß die Chips mit mehlig kochenden Kartoffeln noch besser schmecken.

Liebe Grüße

jK

Lorbeerkirsche (Prunus laurocerasus) schwarze, süße Früchte

5. Oktober 2009

Jetzt ist wieder die Zeit, wo die Lorbeerkirschen reif sind und von den Büschen auf den Boden fallen. Die süßen schwarzen Früchte sind bei den Vögeln, Igeln und manch anderen Gartenbesuchern sehr beliebt und das Fruchtfleisch ist nahezu giftfrei, auch für den Menschen. Jedoch zählen gerade die Kerne mit zu den Teilen, die am meisten Gift in sich tragen, doch das kann nur dann Wirkung zeigen, wenn die Kerne vor dem abschlucken zerkaut werden.

Meine Hunde sind total “heiß” auf die süßen, schwarzen Früchte und sammeln sie gerne vom Boden auf. So muß ich im Moment jeden Tag unseren Hof von den Lorbeerkisch-Früchten befreien, denn meine Hündin zerbeißt oft die Kerne beim Fressen. Einzelne Früchte erwischen die Hunde immer wieder mal, doch das stellt zum Glück keine ernste Gefahr dar, es müßte schon eine ganze Hand voll davon mit geknackten Kernen geschluckt werden.

Ich selber esse auch hin und wieder gerne einige der leckeren mehlig süßen Früchte, doch spucke ich natürlich die Gift enthaltenden Kerne aus. Im Moment überlege ich, ob ich Marmelade aus den Früchten koche, doch es ist eine mühsame und zeitaufwendige Arbeit, die kleinen Früchte zu entkernen.

Falls ich mich doch noch aufraffe und mir diese Arbeit antue, werde ich hier selbstverständlich darüber berichten :-)

Liebe Grüße

jK

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Essigbaum (Rhus hirta, Syn. Rhus typhina) Herbstfärbung & Wurzelspross

5. Oktober 2009

Jetzt wenn der Essigbaum oder Hirschkolbensumach sein Laub wieder herbstlich färbt, fällt er so richtig ins Auge durch die leuchtenenden Farben.

Vermutlich ist der Essigbaum (Rhus hirta, Syn. Rhus typhina) auch deswegen ein so beliebtes Ziergehölz und in vielen Gärten zu sehen. Seine Heimat liegt in Nordamerika, von wo aus er nach Europa vor rund 400 Jahren eingeführt wurde.

Der Essigbaum mag einen sonnigen Standplatz und nahrhaften Boden. Er vermehrt sich über Samen, jedoch wesentlich stärker über Wurzelausläufer. Einen kleinen Wurzelspross habe ich mir vor einigen Wochen ausgegraben, die lange Wurzel die von der Mutterpflanze kam abgeknipst und dann in Einheitserde in einen Topf gepflanzt.

Ohne weitere Probleme ist dieser Wurzelsprössling angewachsen. Auch dieser kleine Essigbaum wird nun erst einmal eine Kübelpflanze werden, bis ich irgendwann einmal den passenden Gartenplatz für ihn finde.

Essigbaum ist nur leicht giftig, man muß schon eine ganze Menge davon essen um leichte Vergiftungserscheinugen wie Übelkeit und Erbrechen hervor zu rufen. Auf den Pflanzensaft reagieren empfindliche Menschen manchmal mit Hautreizungen und Entzündungen.

Liebe Grüße

jK

Junger Kermesbeere-Sämling (Phytolacca esculenta/Phytolacca acinosa)

4. Oktober 2009

Fast völlig unbeachtet und vergessen wuchs diese kleine Kermesbeere-Pflanze in ihrem Töpfchen gut an. Ich hatte sie vor einigen Wochen in einer Koniferen-Hecke im Hof gefunden und kurzerhand aus der lockeren Erde heraus gezogen und in dieses kleine Töpfchen gepflanzt.Die unteren Blätter habe ich schon anfangs entfernt, weil sie gelb wurden und schlapp waren.

Anfangs wußte ich nicht, was es für eon Pflänzchen ist und habe eine Weile herum gerätselt. Doch nur unweit weg steht ein großer Kermesbeerestrauch, der jedes Jahr reichlich blüht und fruchtet. Ich denke, daß dieses Pflänzchen im Frühjahr aus Samen vom Vorjahr gekeimt ist.

Kermesbeeren sind recht imponierende Gewächse, die ich schon sehr beeindruckend finde. Deshalb werde ich mir dieses Kermesbeere Pflänzchen auch behalten und überwintern, vielleicht wird ja eine ganz passable Kübelpflanze daraus :-)

Liebe Grüße

jK

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Panaschierter Korallenstrauch (Solanum pseudocapsicum) “Ivema”

4. Oktober 2009

Dieser wunderschön panaschierte Korallenstrauch fiel mir schon vor einer Woche beim Einkaufsbummel durch die Pflanzenabteilungen ins Auge. Am Dienstag brachte mir dann mein Lebensgefährte solch eine hübsche und auffällige Pflanze mit heim.

Es sind nicht nur die Blätter panaschiert, sondern auch die Früchte. Zuerst grün weiss und später dann in 2 verschiedenen orangen Farbtönen.

Hier noch einmal die grün-weiß gezeichneten Blätter und Frucht aus der Nähe.

Dieses Korallenbäumchen mit seinem bunten Laub, das zu den leuchtend orangen reifen Früchten einen so tollen Kontrast bietet, gefällt mir ausgesprochen gut.

Eine überreife Frucht ist beim Transport abgefallen. Diese habe ich natürlich sofort geöffnet und einen Teil des frischen Samens ausgesät. Den Rest Samen trockne ich gerade, bevor er eingetütet wird. Ich werde die kleinen Pflänzchen wohl wegen Platzmangel nicht über dden Winter bringen können aber mich interssiert einfach, ob und wann die Sämlinge des Korallenstrauch (Solanum pseudocapsicum) “Ivema”   die Panaschierung ausbilden.

Pflegen werde ich den bunten Korallenstrauch genauso wie bei meinen grünen Korallensstrauch kürzlich bereits beschrieben. Nachzucht aus den Früchten dürfte auch genauso einfach zu ziehen sein, wobei ich eben (noch) nicht weiß, ob die Nachkommen aus Samen auch bunt sein werden, oder eben nur rein grün. Ansonsten bleibt ja noch die Vermehrung über Stecklinge, die dann praktisch Klone der Mutterpflanze sind. Das werde ich aber erst nächstes Jahr ausprobieren :-)

Liebe Grüße

jK

Kartoffel-Chips selber machen

3. Oktober 2009

Ich wollte schon immer einmal versuchen Kartoffelchips selber zu machen. Gestern dann, inspiriert durch eine Doku über den mutmaßlchen Erfinder der Chips George Crum, haben mein Lebensgefährte und ich es dann ausprobiert.

Ich habe dazu festkochende Kartoffeln genommen, mit anderen werde ich es sicherlich auch noch mal ausprobieren. Die Kartoffeln gründlich gewaschen, die Augen (schwarzen Punkte) entfernt und  in dünne Scheiben geschnitten.

Dann habe ich die Scheiben auf Küchenkrepp gelegt und mit auch noch mal mit Küchenkrepp abgedeckt und angedrückt. So bekommt man die Stärke aus den Kartoffeln heraus.

Anschließend habe ich die Kartoffelscheiben im Sieb noch einmal unter fließendem kaltem Wasser gründlich durch gespült. Nun noch einmal die gleiche Küchenkrepp Prozedur wie oben und ab damit in die Freiteuse bei 170 Grad. Wobei es vorteilhaft ist, wenn man die Scheiben einzeln ins Fett gleiten läßt oder eben im Frittierkorb nebeneinander legt, damit sie nicht aneinander kleben bleiben. Sind sie einmal im Fett drinnen, kleben sie nicht mehr aneinander.

Wir haben ziemlich viel herum experimentiert, verschieden dick geschnitten und auch unterschiedlich lange fritiert. Am besten haben uns die etwas dickeren geschmeckt, die wir ganz am Anfang gemacht haben, leider ohne Foto. Die haben mich sehr an Pommes Frites aus meinen Kindertagen erinnert, außen leicht braun und in der Mitte noch kartoffelig. Aber wir wollten ja Chips machen :-)

Die schmeckten uns dann so am besten, schön gebräunt und knusprig.

Die Schale schmeckt man nicht, aber wen es stört, der kann ja vorher die Kartoffeln schälen. Gewürzt haben wir nur mit Salz und es sind leider nur ganz wenige Chips wirklich kalt geworden, weil wir die alle schon warm verputzt haben. Zum Auskühlen nach dem Frittieren am besten auch wieder auf Küchenkrepp legen.

Auf jeden Fall waren die selbstgemachten Chips echt sehr lecker, mal was anderes und wesentlich weniger fettig, als gekaufte Chips.

Wir werden das ganz sicher noch mal wieder holen und dann weiter herum experimentieren. Eine in der Doku erwähnte Gewürzmischung aus Salz und Oregano möchte ich auf jeden Fall testen. Ich denke, der Fanatasie sind da echt keine Grenzen gesetzt, besonders was die Würzung anbelangt.

Habt Ihr auch schon mal Kartoffelchips selber gemacht, habt Ihr vielleicht noch Tipps oder Erfahrungen dazu?

Liebe Grüße

jK

Luckybamboo.de - originelle Geschenkideen.

Mein Garten und Pflanzenstellplätze im Herbst 2009

2. Oktober 2009

Heute vormittag habe ich noch einmal Fotos gemacht von unserem gemieteten “Anwesen” *g*.

Ich finde es immer wieder witzig und auch irgendwie erstaunlich, daß viele Leser denken ich hätte einen großen Garten oder zumindest jede Menge Platz um Kübel und Töpfe aufzustellen.

Blick vom Eingangstörchen zum Hof auf unseren Eingang (Vorhäuschen). Direkt rechts, nicht mehr im Bild ist das Vorhäuschen unsere Vermieters, dessen Ausgang in Richtung Törchen geht.

Blick von der anderen Seite auf den Eingang

Nochmal Blick von der gleichen Seite auf den Eingang. Links im Bild beginnt das Vorhäuschen meines Vermieters, mit seiner angrenzenden Terasse (u.r.). Zum Glück hält er sich so gut wie nie hier im Hof auf.

Hier der Blick in die Ecke zwischen unserem Voraum (Glasbausteine r.) und der Rückwand der angrenzenden Garagen links. Hier findet das Meiste statt, wie z.B. Umtopfen, Aussaaten, Anzuchten in den beiden Anzuchtgewächsregalen usw.

Hier noch einmal das kleine, fast immer schattige Beet, vor der Rückwand der Garagen. Die Erde in dem Beet ist auch leider nur wenige cm. tief, darunter sind Platten.

Irgendwie ist es ein komisches Gefühl, daß der kommende Winter der letzte ist, den wir hier noch wohnen werden. Aber ich freue mich riesig darauf, daß ich dann nächstes Jahr endlich mehr Platz haben werde :-)

Liebe Grüße

jK

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Ledebouria socialis syn. Scilla violacea Blüte im Herbst

1. Oktober 2009

Seit gerade mal 3 Monaten in meinem Besitz ist die Ledebouria socialis. Ich bekam diese Pflanze mit den apart und auffällig gezeichneten Blättern als Teilstücke mit Zwiebeln zugeschickt und pflanzte sie ein.
Mittlerweile hat sie sich gut eingewöhnt, ist bereits tüchtig gewachsen und bereitet mir viel Freude.

Obwohl ich die Blütezeit der Ledebouria socialis überall nur mit Frühjahr angegeben gefunden habe, wachsen aus den Blattrichtern der Pflanze bei mir nun Blüten. :-)

Ich denke mal, daß die Ledebouria socialis eine sogenannte Kurztagspflanze ist, die blüht  wenn die Tageslichtlänge ziemlich gering ist. Von daher ist nur etwas sehr früh mit ihrem netten filegranen Blütenstand  :-)

Ich finde das jedenfalls eine schöne Überraschung und wenn die Blüten sich öffnen, gibt es selbstverständlich noch einmal aktuelle Bilder.

Liebe Grüße

jK

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Ufopflanze (Pilea peperomioides) Update

1. Oktober 2009

Gut 3 Monate ist die Ufopflanze nun bei mir und hat sich von dem gerade einmal 2 cm. großen Pflänzchen von damals, zu einer richtig schönen und kräftigen Pflanze entwickelt.

Als ich sie mir dieser Tage mal wieder etwas genauer anschaute, entdeckte ich 3 kleine Austriebe. 2 Austriebe kommen aus den unteren Blattachseln und einer aus der Erde, direkt neben dem Stamm.

Damit habe ich so schnell nicht gerechnet. Der aus der Erde kommende Austrieb  läßt sich wenn er etwas größer ist, als Kindel mit bereits eigenen Wurzeln leicht abtrennen.

Ich denke, auch die anderen beide Austriebe kann man später abtrennen und bewurzeln, wenn sie etwas größer sind. Ich lasse erst einmal alles so wie es ist bis zum Umtopfen im nächsten Frühjahr.

Liebe Grüße

jK

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