Indisches Springkraut (Impatiens glandulifera)

16. August 2010

Indisches Springkraut oder auch Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera) ist eigentlich hier nicht heimisch, gilt aber als invasiver Neotyp und ist mittlerweile fest eingebürgert, leider auf Kosten heimischer Vegetation.

Beim Spaziergang im Wald auf einer feuchten Fläche trafen wir auf viele qm, die regelrecht überwuchert sind von den über 2 m hohen Pflanzen.

Schön ist dieses staatliche Kraut ja mit seinen purpur-rosa Blüten, die weithin leuchten.

Viele Insekten umschwirren die Blüten auf der Suche nach Nahrung, hier eine Wildbiene die an einer noch ungeöffneten Blüte den Einlaß sucht.

Die reifen Samenkapseln springen bei Berührung oder Wind auf und schleudern ihren Samen springkrauttypisch meterweit weg. An den Pflanzen findet man gleichzeitig, Blüten, Knospen, reifende und reife Samenkapseln.

Die Blüten sind recht groß, 3 bis 4 cm lang und hängen von einem Blattstiel herab.

Eine Jungpflanze mit den typisch länglichen und gezahnten Blättern.

Detailaufnahme einer Blüte, in deren Schlund auch problemlos dicke Hummeln ganz “verschwinden”.

Wer sich Indisches Springkraut in den heimischen Garten holt, tut gut daran es möglichst an eine Stelle zu pflanzen wo es sich nicht ungestört wuchern kann. Ich hatte es im Garten an einer Mauer stehen, wo ich mit dem Rasenmäher bis ganz heran fahren konnte, es hat jahrelang nur die vorgesehen Fläche besiedelt.

Liebe Grüße

jK

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Echte Tigerblume (Tigridia pavonia) blüht in weiß

13. August 2010

Heute hat eine weiß blühende Tigerblume (Tigridia pavonia)Ihre erste Blüte geöffnet.

Auch in weiß finde ich die Blüte der Tigerblume genauso exotisch schön, wie die rot blühende Tigerblume, die ich erst kürzlich hier im Blog zeigte.

Seitenansicht, wo man sieht wie weit der Stempel aus der Blüte heraus ragt.

Liebe Grüße

jK

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Tradescantia sillamontana

13. August 2010

Ich habe einige neue Tradescantia und auch andere aus der Familie Commelinagewächse, seit ich die letzen Blogartikel darüber schrieb.

Heute möchte ich Euch meine Tradescantia sillamontana vorstellen, die auch gerade blüht. Einen Sortennamen zu dieser Pflanze habe ich bisher noch nicht, doch das tut ihrer Schönheit keinen Abbruch.

Sie wächst mehr aufrecht und ist sehr behaart, sowohl an den Blättern, als auch an den Stängeln.

Hier noch einmal die üppige, flauschige Behaarung aus der Nähe betrachtet.

Diese Tradescantia Art liebt pralle Sonne, desto gedrungener wächst sie. Zwischen den Gießgängen sollte die Erde gut abtrocknen, während der Wachstumsphase mag sie regelmässige Düngergaben in leichter Konzentration. Gerne verbringt die Tradescantia sillamontana den Sommer über draußen, doch frosthart ist sie nicht und braucht daher im Winter im Haus ein helles Plätzchen, wo die Temperature 10 Grad nicht unterschreiten sollte.

Die Pflanze blüht am Ende der Triebe mit hübschen, recht großen, purpurrosa Einzelblüten, die denen von der Tradescantia pallida sehr ähnlich sehen.

Tradescantia sillamontana ist ähnlich pflegeleicht, wuchsfreudig  und leicht über Stecklinge zu vermehren, so wie meine ganzen anderen Tradescantia Sorten und Arten auch.

Liebe Grüße

jK

Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus)

13. August 2010

Ein sehr faszinierendes, ausgesprochen hübsches und dazu noch überaus nützliches Insekt ist die Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus), die jeder Gartenbesitzer freudig begrüßen sollte. Sie wird auch Stehfliege oder Winterschwebling genannt. Die erwachsenen Insekten sind von März bis Oktober auf fast allen Blüten zu finden.

Hier hat sich ein Exemplar davon am Nektar der Gelben Schafgarbe gelabt, die ich in einer Vase auf dem Gartentisch stehen hatte.

Hainschwebfliegen sind die häufigste Schwebfliegenart, nur ca. 1 cm groß und in Europa, Asien und Nordamerika verbreitet. Die Larven der Hainschwebfliege ernähren sich vorwiegend von Blattläusen.

Larven und begattete Weibchen überwintern, deshalb kann man auch an warmen Wintertagen manchmal Hain-Schwebfliegen beobachten. Äußerst faszinierend finde ich jedoch dass die meisten Hainschschwebfliegen-Weibchen im Herbst über die Alpen oder die Pyrenäen in den Süden fliegen.

Liebe Grüße

jK

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Eine wirklich alte und dicke Yucca :-)

8. August 2010

Kürzlich an der Uni hier in Koblenz fiel mir ein wahres Prachtexemplar von einer Yucca ins Auge und ich habe einige Fotos davon gemacht. Sie steht ziemlich hell an einem der großen Fenster im Treppenaufgang und ist so groß wie ich.

Ein Blick unter das dichte “Röckchen” entblößte einen wirklich sehr dicken Stamm, dieses Exemplar hat wohl schon einige Jahre auf dem Buckel.

Hier einmal zum Größenvergleich der Stamm mit meiner Hand.

Wie leidensfähig Yucca sind und bei wie wenig Pflege sie doch noch prächtig gedeihen können, machen diese Bilder klar. Vielleicht war das mal eine Verletzung oder sie wurde an dieser Stelle vor Jahren einfach geköpft und treib dann wohl mehrfach wieder oben aus.

Wie lange sie wohl schon in diesem Topf mit dem groben, sehr trockenem Substrat drin stehen mag ?

Liebe Grüße

jK

Sabines Leidenschaft für für die Dipladenia syn. Mandevilla

7. August 2010

Und direkt noch ein Gastbeitrag von Sabine zur Dipladenia sanderi, syn. Mandevilla sanderi mit tollen Fotos Ihrer 3 Pflanzen :-)
Die große Pflanze könnte eine Mandevilla boliviensis sein, doch sicher bin ich mir da nicht.

Wie ich meine Leidenschaft für die Dipladenia (Mandevilla) entdeckte

Zum Einzug in meine Wohnung bekam ich von meinem Bruder eine wunderschöne Kletterpflanzen mit vielen rosa Blüten geschenkt. Ich war begeistert, hatte ich doch vorher noch nie so eine im Blumenladen gesehen. Auch hier hatte ich zunächst das Problem, dass sie wieder um einen Drahtring gewickelt war. Diesen entfernte ich zuerst und dann entwirrte ich den Stamm mit den vielen Seitentrieben, die ich alle im Wintergarten quer durch diesen an Garnschnüren gestaltete.

Es dauerte nicht lange, bis ich bald darauf im Handel eine mit kleineren, rosa und roten Blüten entdeckte, die ich natürlich ebenfalls kaufte und in meinem Wintergarten unterbrachte.

Eine Blüte der tiefroten Mandevilla.

Die Mandevilla mag zwar pralle Sonne nicht, hat aber dafür genauso wie die Medinilla Magnifica sehr gen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die Bedingungen dafür sind in meinem Wintergarten ideal. Obwohl er sowohl auf der Ost-/Süd- und Westseite Fenster und Oberlichter hat, bekommen die Pflanzen darin nur im Frühjahr und Herbst die Sonne ab. Im Sommer spendet eine große Eiche im Süden den entsprechenden Schatten. Die Mandevilla meines Bruders lebt jetzt schon seit drei Jahren und blüht jedes Jahr aufs Neue mit rosa Blüten, die wochenlang halten.

Blütenknospe der großen roasfarbenen Mandevilla

Auch meine anderen wachsen und gedeihen prächtig. Dies liegt auch daran, dass ich sie wöchentlich mit Flüssigdünger verwöhne und ab und zu, wenn ich meine Handschuhe auf dem Hundespaziergang nicht vergessen habe und Brennesseln ernten kann, mit Brennesselsud, der ja nicht nur düngt,. sondern auch sehr hilfreich im Vorbeugen von Pflanzenkrankheiten hilft, da er die Pflanzen kräftigt und widerstandsfähiger macht. Die Brennesseln werden von mir zu Hause kleingehackt, mit lauwarmen Wasser übergossen und in einen Tonkrug, mit einem Teller abgedeckt, 3 Tage stehen gelassen, dann gieße ich alles durch ein Sieb ab und gieße die Pflanzen damit. Aber Vorsicht für alle Nachahmer: Möglichst die drei Tage im Freien stehenlassen, denn dieser Sud stinkt erbärmlich!

Liebe Sabine, auch für diesen tollen Gastbeitrag mit den schönen Fotos möchte ich mich ganz herzlich bedanken, einfach toll. Aber wie kommst Du darauf, dass Mandevilla keine Sonne mögen?
Hier in der Nähe haben befreundete Leute mehrere Mandevilla glabra, die den Sommer über draußen, ziemlich sonnig stehen und auch gerade wieder so wundervoll und üppig blühen wie jedes Jahr.

Ich habe keine eigenen Erfahrungen mit dieser Pflanze, doch ich habe gelesen, dass die Triebe sehr gerne in voller Sonne stehen, jedoch auf eine gute Belüftung geachtet werden sollte. Der Wurzelballen sollte vor allem im Hochsommer vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, besonders wenn sie draußen im Kübel steht.Vor heftigem Regen sollte sie auch weitestgehend geschützt werden. Die Heimat der Mandevilla ist Südamerika, in der Gattung gibt es etwa 120 Arten.

Liebe Grüße
jK

Erfahrungsbericht zur Stecklings-Vermehrung bei Bougainvillea glabra und Mandevilla sanderi

7. August 2010

Au weia, mein Postfach läuft gerade über mit spannenden Gastbeiträgen und tollen Fotos für den Blog. Bitte nicht böse oder traurig sein, wenn es etwas dauert bis ich sie online stelle, ich komme gerade schon kaum dazu meine eigenen Sachen online zu stellen.

Sabine hat mir direkt mehrere spannende Gastbeiträge und Fotos zugeschickt, die ich natürlich sehr gerne hier veröffentliche und mich sehr herzlich für die Mühe bedanke :-)

Erfahrungsbericht zur Vermehrung durch Stecklinge

Im Frühjahr (Mai) knipste ich mit dem Fingernagel zwei Kopfstecklinge von meiner pinkfarbenen Bougainvillea und von einer rot blüchenden Mandevilla (syn.Dipladenia sanderi) ab. Obwohl  überall in Foren und Pflanzenbüchern propagiert wird, dass man die Stecklinge vor dem Einpflanzen mit Wurzelpräparaten behandeln soll, hatte ich erfahren, dass man sich dieses Geld sparen kann. Man nimmt dafür einfach nur ganz normale Holzkohle, die mit enem Hammer o.ä. zerkrümelt wird, bis nur noch feiner Staub übrig ist. Darin badete ich die Enden meiner Stecklinge. Der Grillkohlenstaub nimmt dabei nicht nur die Funktion des Bewurzelungspräparates wahr, sondern verhindert auch eine mögliche Fäulnis des abgeknipsten Endes.
Danach steckte ich sie in kleine Töpfe -mit ganz normaler Erde gefüllt. Diese Töpfe hatten im Gegensatz zu den ganz normalen ´Blumentöpfen kein Entwässerungsloch, da sie aus einem kleinn Zimmergewächshaus stammten, welches ich aber noch nie genutzt habe. Ich feuchtete die Erde gerade so viel an, dass sie feucht, aber nicht nass war. Dann stülpte ich eine Klarsichtfolientüte über die Pflanzen und das Gefäß und verschloss diese mit einem Gummi luftdicht. Danach standen die Stecklinge an einem Nord-Ostfenster mehrere Wochen ungestört. Ich kontrollierte nur ab und zu das Aussehen der Stecklinge durch die Folie hindurch. Nach etwa 3 Wochen bemerkte ich dann erste Wachstumserscheinungen beider Pflänzchen. Nun entfernte ich die Folie und brachte sie in den Wintergarten, damit sie Sonne tanken konnten. Dies zahlte sich aus, denn wie man auf den Fotos meiner Bougainvillae erkennen kann, hat sie bis heute ihre Blattzahl verdreifacht. Und die Mandeville dankt es mir mit den ersten Blüten. Jetzt köpfte ich meine Baugainvillae, damit sie weitere Seitentriebe ausbilden kann. Umtopfen werde ich sie erst im nächsten Frühjahr. Dann gibt es auch wieder neue Fotos.

Der angewachsene Bougainvillea Steckling vor dem Entfernen der Spitze.

Der Bougainvillea Steckling nach Entfernen der Spitze.

Bougainvillea mit eingefärbten Hochblättern und jungen Blättern.

Der angewachsene Mandevilla Steckling mit seiner ersten geöffneten Blüte.

Hier noch einmal die wunderschöne rote Blüte des erfolgreich bewurzelten Stecklings.

Ich möchte dazu noch anmerken, dass Holzkohle gut zum desinfinzieren ist, eine bessere Bewurzelung über Hormone bewirkt sie jedoch nicht. Den gleichen Effekt hat es, wenn man die Stecklinge vor dem Einstecken gut abtrocknen läßt, dann sind die Leitbahnen verschlossen und es können keine Keime und Fäulnis-Bakterien mehr in die Schnittstelle eindringen. Bewurzelungshorme sind für fast alle Stecklinge überflüssig. Wenn die Bedingungen stimmen, bewurzeln fast alle Stecklinge in wenigen Wochen.
Das Bewurzelungssubstrat sollte möglichst steril und nährstoffarm sein, zur Not kann man Erde einfach im Backofen sterilisieren und wenn man eine Tüte über die Stecklinge stülpt ist darauf zu achten, dass die Blätter nicht die Tüte berühren, es zu keinem Hitzestau unter der Tüte kommt und sie zwischendurch zum Lüften abgenommen wird. Der Stellplatz sollte möglichst hell, schattig und “fußwarm” sein.

Bougainvillea glabra und Mandevilla sanderi verbringen den Sommer über sehr gerne draußen an einem vollsonnigen bis halbschttigem Standort, sollten jedoch vor Regen geschützt werden. Beide Pflanzen lassen sich auch im kühlen  und frostfreien Winterquartier überwintern, wobei gerade Bougainvillea glabra meist die Blätter abschmeißt und dann im Frühjahr recht tot aussieht, doch sie treiben zuverlässig wieder aus, wenn man sie dann zurück schneidet und wieder angießt.

Sabine ich gratuliere Dir zur erfolgreichen Stecklingsvermehrung und bin gespannt wie die Pflanzen sich weiter entwickeln und sage noch einmal Dankeschön!

LG
jK

Paternosterbaum (Melia azedarach) aus Samen

6. August 2010

Die Aussaatschale hatte ich schon zur Seite gestellt, weil ich alle anderen Sämlinge heraus piekiert hatte und eben dachte die restlichen Samen seinen nicht aufgegangen.

Irgendwann erblickte ich in der Schale recht erstaunt doch noch einige verschiedene kleine Pflänzchen, topfte sie in eigene Töpfchen und recherchierte was ich da wohl für Sämlinge habe.

Zuerst dachte ich dann, dass es sich um hoch allergene Ambrosia Jungpflanzen handeln könnte, denen die Pflänzchen auch sehr ähnlich sehen.

Doch dann kam ich glücklicherweise kurz vor der Entsorgung darauf, dass ich auch einige der dicken Samen vom Paternosterbaum (Melia azedarach) in die Anzuchtschale gesteckt hatte :-)

Die Keimung vom Paternosterbaum (Melia azedarach) hat also sehr lange gedauert und es ist von ca. 5 Samen nur einer aufgegangen, aus dem sind jedoch direkt 2 Keimlinge heraus gekommen.

Da ich jetzt weiß was das für Pflänzchen sind, dürfen sie natürlich bei mir weiter wachsen und das machen sie auch :-)

Ich bin gespannt wie sich mein Paternosterbäumchen weiter entwickelt. Winterhart ist Paternosterbaum nur bedingt, die ersten Winter sollte er kühl aber frostfrei verbringen, bevor er im Garten ausgepflanzt wird.

Paternosterbaum wird auch Chinesischer Holunder, Persischer Flieder, Pride of India oder Zedrachbaum genannt. Seine ursprüngliche Heimat ist Asien, mittlerweile ist er jedoch weltweit verbreitet. Als Baum kann er Höhen von über 10 m erreichen.

Update: 22.08.2010 (für Rob)

Seit er einzeln ziemlich vollsonnig steht ist der kleine Paternosterbaum sehr gewachsen…. genau genommen sind es ja 2 Bäumchen, die aber beide aus einem Samenkorn gewachsen sind.

Irgendwie erinnert mich dieses Pflänzchen ja an Petersilie :-D

Liebe Grüße

jK

www.blume2000.de

Panaschierte Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) “Tip Top Alaska”

4. August 2010

Auch ein Samengeschenk, das ich natürlich direkt in die Erde bringen mußte, obwohl es schon ziemlich spät im Jahr war.

Sie keimten auch ziemlich schnell, doch als ich die Keimlinge das erste Mal sah hatte ich vergessen dass es sich um eine panaschierte Sorte handelt und dachte zuerst sie wären krank, bevor es “Klick” machte und mir die Aussaat wieder einfiel :-D

Mittlerweile ist die panaschierte Kapuzinerkresse “Tip Top Alaska” schon sehr gewachsen und gefällt mir sehr gut, egal was für eine Blütenfarbe da auch erscheinen möge.

Noch einmal aus der Nähe die wundervoll gemusterten Blätter dieser Kapuzinerkressen Sorte.

Wirklich schön und an dieser Stelle noch einmal ganz lieben Dank an Yvonne :-)

Liebe Grüße

jK

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Duftpelargonien aus Samen anziehen

2. August 2010

Letzten Herbst erhielt ich von der lieben Marion selber geernteten Pelargoniensamen von Pelargonium odaratissimum und Pelargonium grossularioides. Wie das oft so ist habe ich die Samen sehr gut weg geräumt, sollte ja Nichts dran kommen ….. und fand sie dann erst vor einigen Wochen wieder :D

Pelargonium odaratissimum wird oft als Pelargonie mit Appfelduft beschrieben und Pelargonium grossularioides wird ein Kokosduft nachgesagt.

Schön kann man bei einigen Samen den spiralenförmigen “Anhang” erkennen mit dem sie sich in den Boden hinein bohren.

Ich säte die Pelargoniensamen also vor einigen Wochen in feuchte Anzuchterde aus und hoffte dass wenigstens noch Einige keimen. Die Anzuchtschalen deckte ich mit anderen durchsichtigen Plastikschalen ab, lüftete und sprühte täglich.

Es dauerte nicht lange bis ich erkennen konnte, dass doch sehr vereinzelt Sämlinge aufliefen. Schätzungsweise nach 2 bis 3 Wochen war das.

Doch es wurden und werden noch immer mehr Pelargonien-Sämlinge die ich nun erkennen kann und darüber freue ich mich wirklich sehr.

Links P.odaratissimum und rechts P.grossularioides.

Hier eine vergrößerte Aufnahme 2 der Sämlinge von Pelargonium odaratissimum , noch im  Keimblattstadium,

Und hier Pelargonium grossularioides , bei dem sich nun das erste richtige Blatt gebildet hat… sieht doch schon richtig nach Pelargonie aus, oder? ;-)

Ich bin auf die Weiterentwicklung sehr gespannt und hoffe dass die Kleinen bis zum Herbst noch tüchtig wachsen.

Liebe Grüße

jK

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