
Frohes Julfest
21. Dezember 2009Bakterienkrebs/ Wucherungen an Baumstamm
1. Dezember 2009Als Baumkrebs, der richtig wohl Bakterienkrebs heißt ist dieser Obstbaum erkrankt. Dadurch hat sich diese große Galle gebildet.
Ich bin mir gerade nicht sicher, ob es sich um einen Pflaumenbaum oder Apfelbaum handelt, werde ich bei Gelegenheit aber noch einmal drauf achten wenn ich dort noch einmal vorbei komme.

Noch einmal die gleiche Wucherung von der anderen Seite aufgenommen.

Bei diesem Stamm eines Birnenbaumes ist wohl eingewachsener Stacheldtaht schuld, daß er sich so kurios entwickelt hat.

Ich finde es sehr faszinierend, wie sich die Natur selber hilft und die Bäume durch äußere Einflüße ein solch ungewöhnliches Aussehen annehmen.
Liebe Grüße
jK
Bunte Geldbäume (Crassula ovata)
30. November 2009Die liebe Luni hat mir Bilder ihrer beiden panaschierten Geldbäume (Crassula ovata) zukommen lassen, die Euch gerne zeigen möchte, lieben Dank dafür Luni
Zuerst der wunderschön weiß-grün gezeichnete Crassula ovata “Variegata”

Hier die hübsch gezeichneten Blätter von Nahem

Hier der Crassulla ovata “Hummel’s Summerset” von Luni

Die Panaschierung ist nicht so ausgeprägt, wie beim “Variegata” oder dem leuchtend 3 farbigen “Hummel’s sunset”, doch aus der Nähe kann man auch hier eine schöne Panaschierung sehen.

Gepflegt werden die Bunten genau wie die rein grüne Varianten von Crassula ovata, Pflegehinweise und mehr Info könnt Ihr den anderen Crassula Artikeln und Diskussionen in den Kommentaren entnehmen.
Liebe Grüße
jK
Hilfe für die Gewächshäuser der Kölner Flora
24. November 2009Neue Gewächshäuser für die Kölner Flora
Ich denke, das geht wirklich alle Pflanzenfreunde an und besonders die von exotischen Pflanzen. Deshalb möchte ich mit diesem Blogeintrag auf diese Aktion aufmerksam machen. Je mehr sich daran beteiligen und auf Ihrer Home-Page, Forum oder Blog auch darüber berichten, desto besser
Es geht um viele wundervolle, teilweise sehr alte exotische Pflanzen, die ohne schützende und klimatisierte Gewächshäuser zum Tode verurteilt sind.
Blick in das Tropenhaus

Zu Beginn des Jahrtausends plante die Stadt Köln die Gewächshäuser der Kölner Flora im Botanischen Garten Köln, auf Grund ihres desolaten Zustandes ersatzlos abreißen zu lassen.
Durch Proteste von Bürgern, Fachleuten und der Presse konnte dies glücklicherweise bisher verhindert werden.
Die marode Dachkonstruktion

Leider kam man jedoch bei genaueren Untersuchungen zu dem Schluss, dass eine Sanierung weder wirtschaftlich tragbar noch sinnvoll ist. Die Konstuktion ist veraltet, marode und nicht länger tragfähig. Viel zu hoch ist auch der Energieaufwand der für die Beheizung der einfach verglasten Häuser notwendig ist. Auch das Dach ist mittlerweile zu niedrig für viele der hochgewachsenen exotischen Pflanzen.
Blick in den Tropischen Hof

Ein neues Konzept verspricht moderne Gewächshauser mit wirtschaftlich nachhaltigem Energie- und Wasserhaushalt, die Kosten dafür belaufen sich auf rund fünf bis sechs Millionen Euro.
Dort wäre dann viel Platz für die exotischen Pflanzen, bei wenig Technik und modernste Ressourcenschonung. Geplant sind verschiedene Themenbereiche, Platz für Gastronomie, unter anderem auch ein Weg in acht Metern Höhe durch die Baumwipfel, der sicherlich eine ganz neue und aufregende Perspektive auf die exotische Pflanzenwelt bietet.
Das Wüstenhaus der Kölner Flora

Doch um diese Konzepte umzusetzen sind weiterhin Bürgerengagement und zusätzlich finanzielle Mittel notwendig.
Eine Möglichkeit um den Neubau der Gewächshäuser zu unterstützen, ist das Portal der Stadt Köln, Vorschlags-Nr. 483:
Neue Schaugewächshäuser für den Botanischen Garten der Stadt Köln!
Eine Anmeldung mit Benutzernamen und E-mail-Adresse ist notwendig um bewerten zu können, weitere Angaben sind keine Pflicht.
Für die Flora engagierte Bürger der Stadt Köln und andere Freunde der Flora sind nun aufgerufen, den Botanischen Garten Köln mit ihrer Meinung zu unterstützen um die wertvollen alten Pflanzen zu retten, die ohne Gewächshäuser nicht überleben können.

Weitere Infos, Konstruktionszeichnungen und Fotos zu den Gewächshausern findet Ihr auf der Seite Freundeskreis Botanischer Garten Köln e.V.
Text und Bilder dürfen gerne für die Unterstützung der Aktion: ‘Neue Gewächshäuser für die Kölner Flora’ als Info-Material in andere Foren, Blogs oder für Homepages kopiert und kostenfrei verwendet werden (nicht für andere oder gewerbliche Zwecke!).
Bildquelle: Botanischer Garten Köln
Liebe Grüße
jK
Gartenamarant (Amaranthus caudatus)
19. November 2009Innerhalb der Art des Gartenamarant (Amaranthus caudatus) gibt es wohl auch verschiedenen Sorten und Züchtungen. Amarant (Amaranthus) ist ein Pseudogetreide sieht zwar aus wie Getreide und seine Samen werden auch so verwendet, aber es ist kein Getreideart.
Ich finde diese Pflanzen die zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) gehören ja echt toll als Zierpflanzen.. Im Herbst brachte Zimon mir diese Bilder von der Uni mit, er hat sie mit der Handycam gemacht. Ich habe mich sehr gefreut, denn ich suche schon etwas länger nach Samen vom Gartenamarant.

Ich habe natürlich direkt Zimon darum gebeten, mir etwas Samen mit zu bringen, der sich in den “roten Würsten” nach der Blüte bildet

Letztes Jahr habe ich hier Blog gezeigt, wo man den Samen am Blutroten Fuchsschwanz (Amaranthus cruentus) findet und erntet, genauso ist das beim Gartenfuchsschwanz auch.
Amarant ist eine alte Kulturpflanze und zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. Genutzt werden vor allem die Samen der an Hirse erinnernden Körner. Amarant ist sehr anspruchslos an den Boden. Er braucht nur wenig Wasser verwildert sehr leicht durch die reichliche jährliche Aussaat. Gartenamarant (Amaranthus caudatus) ist nur einjährig und erreicht eine Wuchshöhe von ca. 1.50 m.
Amarant ist ungiftig und es sind viele Arten die als Gemüse oder Körnerlieferant verwendet werden. Die Körner finden in Babynahrung, Müsli, Brot und Gebäck Verwendung. Amarant ist glutenfrei und sehr eisenhaltig, was ihn einem wertvollen Nahrungsmittel macht.
Liebe Grüße
jK
Dracaena marginata, zu feucht, zu kalt, Schadbild: Spitze hängt
16. November 2009
, da habe ich doch tatsächlich einen Drachenbaum bei mir im unbeheizten Vorraum vergessen und dem ist wohl letzte Woche dort zu kalt geworden obwohl die Dracaena marginata da echt die unempfidlichsten Vertreter sind. Zudem stand er auch noch wochenlang in knochentrockener Erde, weshalb er gelbe Blätter abgeschmissen hat. Einen kräftigen kalten Regenguß hatte er noch abbekommen, bevor ich ihn in den kühlen überdachten Vorraum schob.
Das alles führte dann zu diesem Schadbild

Solche Flecken an den Blättern (rechts im Hintergrund) sind typisch für zu feucht und dabei zu kalt. Bei warmer trockener Luft ist ansprühen gut, doch bei kühler Luft, Füßkälte (stand auf Steinboden) sollten die Blätter möglichst trocken bleiben. Drachenbäume sollten generell Temperaturen unter 10 Grad nur kurzzeitig ausgesetzt sein, sie reagieren darauf sehr empfindlich.

Nu ja, zu retten ist diese Spitze leider nicht mehr, deshalb greift man am besten beherzt um sauberen Messer und trennt ab, bis in gesunde Stellen des Stammes.

Auf ein Versiegeln verzichte ich, das schafft er auch so und gerade unter einer luftdichten Versiegelung können sich Bakterien sehr schnell ausbreiten. Besser ist gar nichts zu machen oder Holzkole, bzw. Zimmt auf die Schnittstelle zu streuen.
Durch Wurzelfäule entsteht übrigens ein sehr ähnliches Schadbild, jedoch ist dann der Stamm weich/wabbelig und die Blätter bleiben grün.
Liebe Grüße
jK
Der Pflanzen-Chat zum Pflanzen-Blog
13. November 2009Liebe Leser,
der Grund dafür, daß es hier die letzten Tage etwas stiller war ist mein neu eingerichteter Chat, der heute offiziell online geht. Ein Pflanzenchat zum Pflanzenblog, wo nach Herzenslsut gequatscht und sich ausgetauscht werden kann.
Jeder ist herzlich eingeladen, der Chat wird immer offen sein und ich werde wohl auch sehr oft dort anzutreffen sein. Regelmäßige Chattermine gibt es jetzt vorerst nicht. Ich möchte erst einmal schauen, wie der Chat bei Euch ankommt und wie viele überhaupt kommen werden.
Später wird es dann vielleicht auch Themanchatabende geben und ich werde zu bestimmten Zeiten dort herum lungern um mich mit Euch zu “unterhalten”
Heute abend gegen 20 Uhr werden auf jeden Fall einige liebe Menschen, aus dem Zimmerpflanzenlexikon.Info-Forum vorbei kommen, um mit mir die offizielle Eröffnung des Pflanzenchat ein bißchen zu feiern.
Dieses Forum kann ich jedem nur empfehlen, denn es ist eine ganz tolle und freundliche Atmosphäre dort und ich unterstütze dieses Forum seit einigen Wochen in der Moderation.
Also, wer mich im Chat besuchen möchte, einfach auf das Banner klicken. Falls das nicht funktioniert, so ist die offizielle Domain http://www.pflanzenchat.de
Ich freue mich darauf Euch im Chat zu “sehen”
Liebe Grüße
jK
Ctenanthe oppenheimiana ‘Tricolor’
10. November 2009Gekauft habe ich diese Pflanze vor 4 Monaten als “Calathea Mix”, oft wird sie auch als Stromanthe sanguinea ‘Triostar’ bezeichnet. Ob das ein Synonym zu Ctenanthe oppenheimiana ‘Tricolor’ ist, weiß ich nicht.
Die neu erscheinenden Blätter sind tütenförmig zusammen gerollt.

Die Ctenanthe ist bisher eine recht pflegeleichte und wuchsfreudige Pflanze und von oben gesehen recht ausladend. Sie klappt die Blätter abends nicht hoch, richtet sie aber am Fenster nach dem Lichteinfall aus.
Die Unterseiten der Blätter von Ctenanthe oppenheimiana ‘Tricolor’ sind tief rot gefärbt.

Wunderschön finde ich den Kontrast der roten Blattunterseiten zu den weiß-grün panaschierten Blättern.

Getopft habe ich die Pflanze in guter Einheitserde, den Sommer über stand sie draußen an einem halbschattigen Plätzchen und ich habe die Erde durch Tauchen in Regenwasser stets feucht gehalten.
Im Winter sollten die Temperaturen nicht länger unter 15 Grad sinken, weniger gießen, jedoch feucht halten, ein heller, nicht zu sonniger Fensterplatz wird bevorzugt und regelmäßiges Sprühen oder eine erhöhte Luftfeuchtigkeit ist wichtig, damit die Ctenanthe oppenheimiana ‘Tricolor’ sich wohl fühlt.
Vermehren kann man sie gut über Teilung beim jährlichen Umtopfen im Frühjahr.
Liebe Grüße
jK
Och nöö, jetzt auch noch weiße Läuse ? :-(
7. November 2009Ich schrieb es dieser Tage schon in einem Kommentar zu den Schwarzen Läusen, dieses Jahr ist für mich persönlich echt DAS Jahr der Pflanzen- Läuseplage, bzw. überhaupt habe ich jede Menge Schädlinge gehabt. Schon im zeitigen Frühjahr fing es mit grün-gelben Läusen an meinen Tulpen an und ging weiter mit Trauermücken, Wollläusen und Schildläusen.
Jetzt habe ich fast alles eingeräumt, nach drinnen und in das Winterquartier, doch ich habe wohl auch teilweise Läuse mit eingeräumt und entdeckte vor einigen Tagen an einigen Pflanzen wieder Läuse…Schwarze Läuse an meiner Schefflera und auf einer Cordyline so “komische weiße Dinger”. Sie sind wirklich winzig und mit bloßem Auge, einzeln so gerade zu erkennen.

Erst in der Vergrößerung konnte ich erkennen, daß es sich wohl um eine mir bisher unbekannte, weiße Läuse-Art zu handeln scheint. Larven der weißen Fliege sind es jedenfalls definitiv nicht.

In weiß habe ich bisher noch keine Läuse gesehen und wie man hier auf dem Bild sieht (links, mittig), scheinen sich diese Läuse wenn sie älter werden in braun-weiß gemusterte Läuse zu verwandeln.

Na ja, für die Bekämpfung ist es echt egal welche Farbe diese Blattläuse/Viecher haben. Ich habe die Pflanzen erst einmal gründlich abgespült und nach dem Trocknen mit Neem eingesprüht.
Aber so langsam habe ich echt keinen Bock mehr auf irgendwelches Ungeziefer und hoffe, daß ich, bzw. meine Pflanzen wenigstens den weiteren Winter über davon einigermaßen verschont bleiben werden.
Liebe Grüße
jK
Äpfel, Apfelschwemme, schneller, leichter und leckerer zubereiteter Apfelstrudel
6. November 2009Selber habe ich keine Apfelbäume in meinem Mini-Garten, doch bei meinen täglichen Spaziergängen komme ich an vielen Streuobst-Wiesen vorbei. Dort liegen schon seit Wochen unzählige Äpfel verschiedener Sorten unter den Bäumen und keiner sammelt sie auf. Viele habe ich mir mittlerweile schon mit heim genommen, zu Apfelmus und Apfelkompott verarbeitet oder roh verwertet, doch es nimmt einfach kein Ende.

So kam ich dann letztens auf die Idee mich noch einmal an einem leckeren Apfelstrudel zu versuchen, den man auch gut als Ersatz für eine warme Hauptmahlzeit nehmen kann.
Da ich ein Freund von rascher Essenszubereitung bin, habe ich mir einen fertigen Blätterteig aus dem Kühlregal gekauft. Mit Abwiegen habe ich es auch nicht so, doch es war ungefähr 1 kg Äpfel (4 bis 6 Stück, je nach Größe), die ich geschält und klein geschnitten habe. Am besten eignen sich dazu säuerliche Äpfel, so in Richtung der Sorte Boskop. Ich habe gemischt Apfelsorten verwendet.

Die klein geschnittenen Äpfel habe ich in eine Schüssel gegeben und darüber den Saft einer ausgepreßten Zitrone gegossen, damit sie nicht braun werden. Dazu habe ich ca. 50 bis 60 gr. Rosinen, 120 gr. geriebene Mandeln, 100-150 gr. Zucker und 1 Päckchen Vanille-Zucker gegeben und alles gut vermischt.

Nun den Blätterteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt und die ganze Apfelmasse auf eine Hälfte drauf gegeben. Darüber habe ich noch ungefähr einen Teelöffel Zimtpulver gestreut.

Vorsichtig habe ich nun den Teig über die Apfelmasse geschlagen und am Rand gut angedrückt. Durch leichtes Befeuchten mit Wasser klebt der Teig besser zusammen. Da dieser Apfelstrudel zu groß für ein Blech war, habe ich ihn gebogen darauf gelegt. Anschließend oben auf den Teig mit einem Messer einige Male einritzen. Günstigerweise liegt der ganze Apfelstudel auf der Naht.

Nun das Blech auf die mittlere Schiene des auf 200 Grad vorgeheitzten Backofens schieben und bei 180 Grad (Umuft) ca. 30 bis 40 Minuten goldbraun backen lassen. Um eine braunere Kruste zu erhalten, kann man den Strudel mit Eigelb oder Dosenmilch bestreichen. Ich habe anschließend Puderzucker über den Strudel gestreut und ihn ein wenig auskühlen lassen.

Serviert wird der Strudel warm. Wir esssen dazu gerne Schlagsahne, doch mit Vanille-Soße schmeckt das auch total lecker.

Dieser große Apfelstudel reicht für 4 bis 6 Personen. Guten Appetit!
Alle Zutaten auf einen Blick:
1 x fertiger Blätterteig aus dem Kühlregal
1 kg Äpfel (ca.4 bis 6 Stück)
1 Zitrone
50 bis 60 gr. Rosinen
120 gr. geriebene Mandeln
100-150 gr. Zucker
1 Päckchen Vanille-Zucker
1 Teelöffel Zimtpulver
Puderzucker zum Bestreuen
Liebe Grüße
jK
