Korallenbaum (Jatropha multifida) Pflanze & Blüte

27. Oktober 2009

Ich habe mich sehr gefreut, als ich diese Jatropha multifida von meinem Lebensgefährten vor 4 Wochen geschenkt bekam.

Doch es ist meine erste Jatropha und daher habe ich absolut keine Erfahrung mit diesen tollen, bizarren und anscheinend auch noch seltenen anzutreffenden Pflanzen mit sukulenten Eigenschaften.

Ich habe mich mittlerweile belesen und im www auch einige wenige Erfahrungsberichte und leider spärliche allgemeine Informationen zur Jatropha multifida, die wohl auch als Korallenbaum bezeichnet wird, gefunden. Adenoropium multifidum oder Adenoropium multifida sind wohl auch manchmal gebräuchliche Namen für die Jatropha multifida.

Die Wuchsform ähnelt einem Baum oder einer Palme, von oben schaut man auf ein dichtes Blätterdach.

Mir gefallen die tollen gefiederten Blätter, die ein wenig den Blättern einer Sorte der Schefflera elegantissima ähneln. Hier der Blick von unten nach oben durch das schirmförmige Blätterdach :-)

Jatropha-Arten sind weltweit in tropischen und subtropischen Gebieten beheimatet, von daher also sehr wärmeliebend und brauchen auch eine etwas höhere Luftfeuchtigkeit. Die Temperaturen solltln auch im Winter nur kurzzeitig 10 Grad unterschreiten. Ideal ist eine helle Überwinterung bei 15 Grad.

Junges austreibendes Blatt.

Der deutsche Name Korallenbaum, kommt sicherlich von den kleinen, hübschen, roten Blüten. Meine Jatropha mulifida hatte beim Kauf einen Blütenstand, der sich gerade zu öffnen begann.

Noch einmal eine einzelne Blüte in Macro Aufnahme

Nun bin ich mal gespannt, ob und wie ich die Jatropha multifida über den Winter bekomme, an praktischer Erfahrung mangelt es mir natürlich noch. Zum Winter hin, sollen sie sich immer mehr entblättern und dann soll man auch das Gießen fast ganz einstellen. Solange der Korallenbaum grün ist und wächst, hält man die Erde leicht feucht.

Ich werde natürlich hier berichten :-) . Wenn Ihr praktische Erfahrung oder auch eine Jatropha, egal welcher Art habt, würde ich mich über Feed-back sehr freuen.

Liebe Grüße

jK

Spuren vom Buntspecht

25. Oktober 2009

Diesen Baum habe ich kürzlich fotografiert. Hier war eindeutig der Buntspecht am Werk, den ich hier schon manches Mal gesehen und noch viel öfter gehört habe :-)

Diese Löcher hämmert der Vogel mit seinem Schnabel in morsche Baumrinde, auf der Suche nach Insekten und Larven.

Der Große Buntspecht (Dendrocopos major)  ist die am häufigsten vorkommende Spechtart in Mitteleuropa. 1997 war der Große Buntspecht in Deutschland Vogel des Jahres.

Liebe Grüße

jK

Das Rätsel um die weißen Punkte am Geldbaum (Crassula ovata) & anderen Pflanzen

24. Oktober 2009

In vielen Foren und auch anderen Stellen habe ich nun schon die Frage nach dem weißen Belag auf Geldbäumen gelesen und auch schon selber mit herum gerätselt.

Zuletzt in einem Beitrag auf Brians Pflanzenblog.

Auch auf meinen Geldbäumen finde ich zur Zeit diese “weißen Pünktchen” an den jungen Blättern. Anfangs als kleine weiße Punkte.

Später dann als verteilten weißlichen Belag, hier nach einem Regen.

Hier noch einmal vergrößert. Man kann gut sehen, daß das Blatt kleine dunklere Vertiefungen hat, die mir wie Poren erscheinen.

Doch auch von anderen Pflanzen kenne ich diese weißen Pünktchen und porenartigen Vertiefungen. Bei Ficus habe ich das auch schon beobachtet. Hier ein Blatt meines Ficus benjamina “Danielle” auf dem man die Vertiefungnen erkennen kann. Die weißen Ablagerungen sind aber durch vorherigen Regen fast ganz abgespült worden.

Also, ich kann Euch leider auch nicht sagen, was das nun genau ist. Jedoch kann ich Euch versichern, daß es weder eine Krankheit, noch Ungeziefer ist. Das weiße Zeug läßt sich leicht abwischen und auch mit lauwarmen Wasser abspülen. Der schädliche Mehltau  (Pilz) sieht anders aus.

Es gab Spekulationen, daß es Kalkablagerungen oder auch Salzablagerungen sein könnten, die die Pflanze auf diese Art und Weise ausscheidet. Doch ich habe bisher noch keine wirkliche wissenschaftliche Erklärung dafür gefunden. Die Spaltöffnungen (Stoma) liegen bei den meisten Pflanzen nur an der Unterseite der Blätter, deshalb habe ich das bisher ausgeschlossen.

Aber was sind das für Vertiefungen, die man wirklich deutlich erkennen kann und was sind das für weiße Ablagerungen/ Punkte?

Falls also irgend jemand vorbei kommt, der dieses Rätsel lösen kann oder eine Idee hat, wäre ich sehr dankbar, wenn dies hier als Kommentar dazu geschrieben würde :-)

Laßt mich bitte nicht dumm sterben *gg*

Liebe Grüße

jK

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Zimmeresche (Radermachera sinica)

23. Oktober 2009

Die Heimat der Zimmeresche (Radermachera sinica, Syn.Stereospermum sinicum , Radermachera tonkinensis ) liegt im tropischen Asien. Dort können diese Pflanzen bis zu 10 m. hohe Bäume werden. Bei uns wird sie als Zimmerpflanze immer beliebter und man sieht sie häufig im Handel angeboten.

Im Sommer nahm ich mir eine junge Zimmeresche mit heim, weil ich die Pflanzen einfach hübsch finde :-)

Sie mag es den Sommer über an einem geschützten und schattigen Platz draußen zu stehen. Drinnen braucht sie auch einen hellen Standort, doch sollte pralle Mittagssonne auch hier vermieden Werden.

Ich habe die kleine Pflanze erst einmal umgetopft, in Einheitserde und dann in eines meiner überdachten, schattigen Anzuchtregale draußen gestellt. Die Erde sollte möglichst immer leicht feucht gehalten werden. Bei Austrocknen reagiert sie mit Blattabwurf. Die kleine Rademachera hat sich draußen gut entwickelt und einige neue Blätter bekommen.

Die hübschen Blätter haben eine mittelgrüne kräftige Farbe, glänzen und sind hübsch gefiedert.

All zu große Hitze mag die Zimmeresche (Radermachera sinica) nicht und sollte auch im Winter etwas kühler stehen bei Temperaturen um 10 bis 15 Grad. Gießen braucht man dann nicht so viel wie im Sommer, doch sollte der Wurzelballen möglichst niemals ganz austrocknen.

Den Sommer über habe ich sie regelmäßig mit jedem Gießen gedüngt, jedoch verwende ich Flüssigdünger nur in halber angegebenen Konzentration. Überwintern wird sie bei mir unter Kunstlicht bei ungefähr 16 Grad. Ich werde berichten, wie sie damit zurecht kommt.

Bisher ist die Zimmeresche eine ziemlich  pflegeleichte Pflanze gewesen und ich habe Freude an ihr.

Liebe Grüße

jK

Frühlingsblüher jetzt kaufen und pflanzen

23. Oktober 2009

Schon seit Wochen gibt es zahlreiche Knollen, Zwiebeln und Rhizome von Frühlings-und Sommerblühern zu kaufen.

Auch ich konnte natürlich nicht an allem vorbei gehen ohne wenigstens einige wenige der vielversprechenden, bunten Pakete mitzunehmen. Letzte Woche habe ich mir dann noch 2 etwas größere Packungen mit Tulpenzwiebelmischung und Narzissenzwiebelmischung gekauft.

Hier ist meine bisherige gekaufte Ausbeute, für bunte Blüten im Frühjahr und Sommer. Neugierig wird alles von unserem Collikind “Tux” beschnuppert :-)

Gekauft habe ich Narzissen 36 Stück, 12 x gelb-weiß, 12 x gelb-orange, 12 x gelb, Tulpen Mischung 40 Stück leider beides ohne jegliche Sortenangabe, 8 x Scilla siberica (Blaustern), 10 Chionodoxa Luciliae (Schneestolz), 8 x Ixien (Klebschwertel) und Geranium himalayense (Himalaja-Storchschnabel).

Mal sehen, wann ich das jetzt alles in Erde bekomme. Tulpen und Narzissen werde ich wohl in Töpfen pflanzen, so wie ich es letztes Jahr mit den Tulpen in 3 Schichten gemacht habe.

Tux scheint sich auf jeden Fall schon drauf zu freuen, er findet das immer sehr spannend wenn ich mit Erde und Pflanzen herum hantiere :-)

Vom letzten Jahr habe ich ja auch noch so Einiges an Zwiebeln und Knollen hier herum liegen, das ich nun langsam wieder unter die Erde bringen sollte.

Liebe Grüße

jK

Weißrand-Wolfsmilch (Euphorbia marginata) Samen

21. Oktober 2009

Bereits im Juli habe ich ja schon einmal über diese schöne Pflanze mit der auffälligen Blattzeichnung berichtet.

Im August habe ich dann noch einmal Fotos von der blühenden Weißrand-Wolfsmilch (Euphorbia marginata) gemacht und dabei den Gartenbesitzer nach Samen gefragt. Mittlerweile hatte die Pflanze die erwähnten fast weißen Hochblätter gebildet, die wohl auch für den  den Namen “Schnee-auf-dem-Berge” verantwortlich sind.

Ein prachtvoller Anblick.

Kurze Zeit später gab mir der nette Gartenbesitzer eine schon ausgemachte Pflanze mit Fruchtansätzen.Typische wolfsmilcharteige 3 geteilte Fruchtkörper.

Ich habe erst einmal alles zum Trocknen aufgehängt und heute dann weg geräumt, weil alles gut getrocknet war. Nun kann man die grüne Umhüllung abfriemeln und behält die hellbraunen, etwa traubenkerngroßen Samenkörner übrig (rechts im Bild).

Im Frühjahr werde ich diese Körnchen aussähen und bin auf die Entwicklng der schönen Pflanzen schon mächtig gespannt. :-)

Liebe Grüße

jK

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Baumfreund (Philodendron erubescens) ‘Red Emerald’

19. Oktober 2009

Anfang August bekam ich 8 unbewurzelte kräftige Stecklinge eines Phliodendron erubecens “Red Emerald” von Rafael zugeschickt. 3 Stecklinge habe ich weiter gegeben und die restlichen 5 in ein dunkles Gefäß mit wenig Wasser in das schöne warme und feuchte Anzuchtgewächshaus gestellt.

Eigentlich wollte ich die Philodendron Stecklinge schon lange eingepflanzt haben. Aber irgendwie habe ich es immer wieder verschoben, weil der passende Topf fehlte und ich noch einen Moosstab zum hoch ranken besorgen wollte.

Letzte Woche gab es schon den ersten Frost hier, die Anzuchtbewächshäuser schützen ein wenig. Aber es wurde wirklich höchsze Zeit die Stecklinge einzutopfen, denn sie haben reichlich Wurzeln gebildet und sind auch im Wasser schon ganz schön gewachsen.

Alle 5 Stecklinge haben gut Wurzeln gebildet, allerhöchste Zeit zum Einpflanzen und in die Wohnung holen :-)

Zum Glück sind die Wurzeln des Philodendron erubescens recht felxiebel, so daß ich sie ohne Verluste auseinander sortiert bekam.

Den passenden Topf habe ich mittlerweile, denn im Herbst werden immer eine Menge Töpfe wieder frei. So habe ich dann am Samstag endlich noch eine Kletterhilfe gekauft, einen Stab der mit Kokos-Fasern umwickelt ist. Heute in der angenehmen Mittagssonne habe ich die 5 bewurzelten Stecklinge vom Phliodendron erubecens “Red Emerald”dann eingepflanzt und den Stab in die Mitte gesteckt. Als Substrat habe ich Einheitsblumenerde genommen, der ich einen Teil Searmis beigemischt habe.

Ein bißchen ramponiert sehen die schönen Blätter nun noch aus, aber das wird sich wohl rasch auswachsen.

Nun steht der Topf innen über den Winter, denn Philodendren sind in tropischen Regenwäldern heimisch und mögen es gar nicht kühl. Ansonsten ist der Baumfreund (Phliodendron erubecens) relativ robust und pflegeleicht. Er möchte einen hellen, schattigen bis halbschattigen Platz, vor allem pralle Mittagssonne sollte vermieden werden und die Temperaturen sollten 18 Grad nur kurzzeitig unterschreiten. Das Substrat hält man immer leicht feucht und eine hohe Luftfeuchtigkeit ist wichtig. Bei trockener Heizungsluft also des öfteren ansprühen oder in eine Schale mit Kieseln setzen, Auch regelmäßiges Abduschen und Befeuchten des Moos-, bzw. Kokosstabes ist eine gute Maßnahme, die der Baumfreund begrüßt.

Den Sommer über werde ich selbstverständlich auch wieder leicht düngen, doch über den Winter nicht. Außerdem steht er jetzt ja auch gerade im frischen und nahrhaften Substrat, was man eigentlich um die lichtarme Jahreszeit vermeiden sollte.

Ich werde berichten, wie sich mein Baumfreund weiter entwickelt.

Liebe Grüße

jK

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Speckbaum (Portulacaria afra var. variegata)

18. Oktober 2009

Ein sehr hübsches Pflänzchen, das ich mittlerweile auch schon mehrmals im Handel gesehen habe ist dieser Portulacaria afra in der panaschierten Varietät.

Ich bekam ein gesundes doch recht entblättertes Pflänzchen im Juni von wiggi zugeschickt. Hier bei der Ankunft. Ganz lieben Dank noch einmal dafür Wiggi :-)

Ich pflanze den  Portulacaria afra var. variegata in ein Gemisch aus grobem Sand und Blumenerde ein und stellte es draußen an ein recht sonniges Plätzchen auf. Es wuchs gut an, bekam auch zaghaft neue Blättchen und sah dann Ende Juli so aus.

Den ganzen Sommer über stand der Portulacaria afra var. variegata draußen, bei Regen, Wind und Sonne. Es gefiel ihm anscheinend sehr gut, denn es werden immer mehr kleine bunte Blättchen und die Pflanze wird immer nun immer dichter.

So sah sie dieser Tage aus, bevor ich sie wegen der ersten Nacht-Fröste herein geholt habe.

Die Stämme und Äste sind gegliedert und biegsam, die Färbung ist rötlich.

Hier die hübschen, fleischigen und dreifarbigen Blättchen aus der Nähe.

Portulacaria afra wird zu deutsch als Speckbaum oder Elefantenbaum bezeichnet. Manchmal wird er auch mit dem panaschierten (bunten) Geldbaum (Crassula ovata) verwechselt oder als Mini-Geldbaum bezeichnet.

Die Heimat dieser Pflanze ist Afrika, wo sie zu großen Pflanzen von bis zu 4 m heranwachsen können. Als Zimmerpflanze und in unseren Gefielden wird  Portulacaria afra jedoch nicht annähernd so groß.

Die Pflanze möchte gerne ein möglichst sonniges und warmes Plätzchen haben, den Sommer über fühlt sie sich draußen in der prallen Sonne sehr wohl. Jeoch sollte sie daran langsam gewöhnt werden. Von der Pflege her ist Portulacaria afra recht einfach und robust. Wassergaben eher sparsam, den Winter über kühl und fast ganz austrocknen lassen, den Sommer über am Besten den ganzen Topf tauchen und dann wieder warten bis er gut ausgetrocknet ist. Gedüngt habe ich nur ganz wenig, denn ich hatte ja gerade erst in frische Erde getopft.

Liebe Grüße

jK

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Die Igelfliege (Tachina fera), ein seltsames Insekt

15. Oktober 2009

Als ich kürzlich auf Das wilde Gartenblog das Foto der Igelfliege sah, war mir direkt klar daß ich genau solch ein seltsames Insekt vor einigen Wochen ausgiebig fotografiert hatte.

Diese borstige Fliege, die auch Borstenfliege genannt wird, fiel mir auf meiner Blauen Edeldistel ins Auge und ich holte rasch meine Kamera.

Ich habe lange herum gerätselt und auch gesucht, was das für wohl ür ein Insekt sein mag, jedoch ohne Erfolg. Bis ich halt dieser Tage den Blog Eintrag von Claudia in meinen Feeds sah :-)

Die Igelfliege wirkte sehr beschäftigt und ließ sich durch die nahe Kamera gar nicht stören. Hier ein paar Eindrücke dieser seltsamen Fliege.

So war es mir möglich sie von allen Seiten zu fotografieren. Zwischendurch flog sie mal einen Meter weiter zur Fächerblume, kam aber immer wieder zurück. Einige Male glaubte ich, sie sei unbemerkt weg geflogen, doch da war sie jedemal auf dem Objektiv gelandet :-)

Ich kam dann  auf die Idee der Igel-Fliege meinen Finger hin zu halten und war echt überrascht, daß sie nicht weg flog sondern drauf krabbelte und ohne Scheu anfing sich zu putzen.

Ich habe dann mal ein bißchen im Netz herum gesucht und nach Infos über die Igelfliege (Tachina fera) geschaut. Dabei bin ich auf Tierdoku.com gestoßen, ein interaktives Tierlexikon dessen Konzept mir gefällt. Dort ist auch ein informativer Artikel über die Igelfliege zu finden.

Zitate aus diesem Artikel:

“Die Igelfliege erreicht eine Körperlänge von zehn bis sechszehn Millimeter. Weibchen werden etwas größer als Männchen. Ihr Körper weist überwiegend eine rötliche bis orangerote Grundfärbung auf.”

“Die Igelfliege ist in weiten Teilen Europas und in westlichen Teilen Vorderasiens verbreitet.”

“Ihr Sehsinn ist äußerst gut entwickelt. Ihr Reaktionsvermögen daraus ist etwa fünffach schneller als beim Menschen. Daher kann man sie auch nicht so leicht mit der Hand fangen.”

Der zuletzt zitierte Satz hat mich doch dann sehr verwundert, denn “meine” Igelfliege war ausgesprochen zutraulich und ich hätte sie mühelos einfangen können. Vielleicht lag es daran, daß ich nicht nach ihr geschlagen habe, keine Ahnung.

Liebe Grüße

jK

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Letzte Tomatenernte und erster Frost 2009

14. Oktober 2009

So, nun ist der Sommer 2009 also endgültig vorbei und das jährliche Einräumen ist bei mir voll im Gange. Wider Erwarten, hat es sogar letzte Nacht schon den ersten Frost hier im Hof gegeben und meine Physalis hatte heute morgen ganz steif gefrorene Blätter.

Die Pflanzen, die direkt an der Hauswand standen, haben noch nichts abbekommen und in meinem Vorraum ist es eh immer einige Grad wärmer.

Na ja, aber die Tomatenzeit ist eindeutig vorbei und ich habe meine 3 Pflanzen heute abgeerntet und in die Biotonne geschnibbelt.

Hier ein letztes Bild meiner 3 Tomatenpflanzen im Topf. Ganz links der selber gezogene Tomaten-Steckling, der doch noch reichlich Früchte gebildet hat. Von den ganzen Tomaten- Blattkrankheiten sind die beiden großen Pflanzen weitestgehend verschont geblieben und die nachgezogene Pflanze hat gar keine Blattflecken bekommen. Es hat sich also wirklich gelohnt, die Tomaten vor Regen konsequent zu schützen.

Die gesammte letzte Ernte aller 3 Pflanzen. Ist doch noch eine ganze Menge und ich werde jetzt mal schauen, ob ich die einfach nachreifen lasse oder anderswie verwerte.

So, jetzt habe ich ein bißchen im Netz herum gestöbert und bin auf einige Seiten mit interessantem Inhalt zur Verwertung und zur Giftigkeit grüner Tomaten gekommen :-)

Bei  www.kuechengarten.de gibt es einen sehr informativen Artikel mit verschiedenen Rezepten um die Tomaten zu verarbeiten: Sind grüne Tomaten giftig?

Bei www.chefkoch.de steht ein Rezept für Marmelade aus grünen Tomaten, die äußerst schmackhaft sein soll. Hier ist die dazugehörige Diskussion im Forum über die Grüne Tomaten Marmelade mit noch vielen ergänzenden Tipps
Bei www.hausgarten.net im Forum gibt es auch eine Diskussion zu grünen Tomaten, ihrer Verwertung und den Geschmack der Marmelade.

Auf dem Blog  www.tomatl.net steht ein Rezept für Omas “Russenkraut” aus grünen Tomaten .

Mal sehen, was ich nun mit meinen ganzen grünen Tomaten mache. Wenn ich was an Rezepten ausprobieren sollte, werde ich hier im Blog selbstverständlich darüber berichten :-)

Liebe Grüße

jK

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