Kaiserkrone (Fritillaria imperialis) Zwiebeln müssen jetzt dringend in die Erde

6. November 2009

Nach dem die ausgegrabenen Kaiserkronen (Fritillaria imperialis) wochenlang da so herum lagen, habe ich mir dann ein Herz genommen und den Gartenbesitzer gefragt was er denn damit macht. Er meinte, daß er sie weg schmeißen würde. Daraufhin habe ich natürlich gefragt ob er sie nicht mir geben mag… er meinte 3 Zwiebeln könne ich mir mitzunehmen. Das habe ich natürlich gemacht :-)

Daheim habe ich die Zwiebeln dann getrocknet und anschließend in Zeitungspapier eingewickelt und weg gelegt. Vorgestern beim Durchsehen, was nun dringend in die Erde muß, fiel sie mir wieder in die Hände. Der Geruch von den Zwiebeln der Kaiserkrone ist recht unangenhem und Wurzeln hatten die 3 auch schon gebildet.

Ich habe sie dann direkt in einen Topf mit Erde versenkt. Kaiserkronen sollten im September/Oktober gepflanzt werden, damit sie noch vor dem Winter gut anwurzeln können. Die Pflanztiefe beträgt das 2 bis 3 fache der Zwiebelgröße.

Liebe Grüße

jK

Narzissen im Topf pflanzen, mal anders

4. November 2009

Was letztes Jahr mit Tulpen so gut geklappt hat wird sicherlich auch mit Narzissen funktionieren, habe ich mir gedacht und einen Beutel mit 36 gemischten Narzissenzwiebeln gekauft.

Zum Bepflanzen habe ich mir dieses Jahr schöne Teracotta Töpfe gekauft, die sind ungefähr 26 cm hoch und haben einen Duchrchmesser am oberen Rand von 20 cm. Also etwas höher, als ein normaler Tontpf, wie ich ihn voriges Jahr verwendet habe.

Die 3 verschiedenen Sorten Narzissen waren getrennt nach Farben eingepackt, doch leider habe ich beim Kauf nicht darauf geachtet ob auch alle gut waren und so mußte ich einige aussortieren (oben im Bild)

Na ja, trotzdem noch immer genug Narzissen Zwiebeln um in 3 Schichten zu pflanzen. Also etwas Erde in den Topf und die erste Lage Narzissenzwiebeln einstecken.

Erde drauf und die nächste Schicht Narzissenzwiebeln hinein in den Topf.

Nochmal Erde drauf und die letzte Schicht Narzissenzwiebeln auch in den Topf. Insgesammt sind nun also 31 Narzissenzwiebeln in dem Topf.

Noch ein letztes Mal Erde obenauf, ein Schildchen eingesteckt und dann habe ich den Topf erst einmal nach draußen gestellt. Für das Steckschildchen habe ich einfach ein Stück von der Verpackungspappe ausgeschnitten. So weiß ich bis zum Frühjahr jedenfalls was in dem Topf eingepflanzt ist :-)

Natürlich habe ich auch wieder Tulpenzwiebeln in einen Topf gepflanzt. Diesmal sogar 40 Stück (gemischte Farben) in 3 Schichten, der Topf ist ja auch etwas größer als der vom vorigen Jahr. Doch schon mit den 28 Tulpenzwiebeln fand ich das Ergebnis letztes Jahr einfach traumhaft :-) .

Ich werde natürlich hier im Blog wieder berichten, wann sich was tut und vor allem wie das Endergebnis aussieht :-)

Liebe Grüße

jK

Chrysanthemen sind prima Schnittblumen für die Vase

4. November 2009

Was war das ein Unwetter die letzte Nacht, es hat geschüttet wie aus Eimern und dazu fegten heftige Sturmböen übers Land. Viel habe ich ja nicht mehr draußen, doch im Beet blühen gerade die Chrysanthemen, die ich in den letzten Jahren aus ihren Töpfen dort hin gepflanzt habe.

So lagen dann auch Teile von den Büschen umgekippt auf dem Boden. Ich habe sie eben hoch gebunden und mir bei der Gelegenheit direkt ein hübsches Sträßchen aus den 4 verschiedenen Sorten zusammen gestellt.

Bei dem grauen Wetter bereitet so ein hübscher bunter Strauß auf dem Tisch doch direkt noch mehr Freude und hebt die Stimmung :-)

Ich mag die Farben- und Sortenvielfalt der Chrysanthemen sehr und sie sind recht lange haltbare Schnittblumen für die eigene Vase oder zum Verschenken. Die herrlich warmen Herbstfarben sind ein wirklich schöner Farbtuper auf unserem Stubentisch.

Liebe Grüße

jK

Herbstastern (Aster novae-angliae, Aster novi-belgii)

3. November 2009

Als Herbstastern gelten vor allem 2 Arten, die Glattblatt-Aster (Aster novae belgii) und die Rauhblatt-Aster (Aster novae-angliae), doch es gibt auch noch einige andere. Jedoch werden auch oft im Herbst blühende Chrysamthemen als Herbst oder Winter-Astern bezeichnet.

Auf jeden Fall sind es wunderschön und üppig blühende Staudenpflanzen, die bis zum ersten harten Frost blühen.

Es gibt zahlreiche Zuchtformen und Hybriden in leuchtenden Farben. Hier eine wundervolle Sorte der Glattblatt-Aster (Aster novae belgii)

Diese Staudenpflanzen sind nicht sonderlich anspruchsvoll und kündigen jedes Jahr mit Ihren Blüten das nun bald nahende Ende vom Gartenjahr an.

Sie benötigen einen sonnigen Platz mit humusreichem, gut durchlässigen Boden. Nach der Blüte oder im zeitigen Frühjahr sollte ein bodennaher Rückschnitt erfolgen.Ratsam ist es auch, den hoch werdenden Sorten eine Stütze zu bieten, damit sie besseren Halt haben und auch bei Regen und Wind nicht umkippen.

Vermehren kann man die Staude recht einfach durch Teilung. Empfehlenswert ist es auch die Stauden alle paar Jahre auszugraben und den Standort zu wechseln. Ich hatte sie jedoch jahrelang an der gleichen Stelle im Garten, doch sie wurden jählich mit gutem abgelagertem Kompost gedüngt.

Liebe Grüße

jK

Zimmer-Alpenveilchen (Cyclamen persicum)

2. November 2009

Hübsch sind sie ja, aber bisher reizten sie mich trotzdem nicht besonders. Nun habe ich jedoch ein  Zimmer-Alpenveilchen (Cyclamen persicum) geschenkt bekommen und es gefällt mir auch gut, so daß ich auf jeden Fall versuchen werde ihm die richtige Pflege angedeihen zu lassen.

Die Heimat der Alpenveilchen liegt in Kleinasien und nicht in den Alpen, wie der Name suggeriert. Allerdings handelt es sich bei den vielen Sorten der Zimmer-Alpenveilchen um Hybriden, die aus Wildtypen gezogen sind.

In der Pflege ist das Zimmer-Alpenveilchen wohl nicht so ganz einfach,  weshalb sie von vielen für nur einjährig gehalten und nach der Blüte weg geschmissen werden. Doch Alpenveilchen können durchaus sehr alt werden und so viele Jahre lang mit reichlicher Blüte Freude bereiten. Es gibt sie in vielen verschiedenen Rot-Tönen, rosa und auch in weiß blühend. Auch gibt es Züchtungen, die als Mini-Alpenveilchen angeboten werden.

Die herzförmigen, am Rand gezackten Blätter weisen ein hübsches Muster auf.

Die Blüten wirken hängend, doch die Blütenblätter wachsen nach oben, was dadurch wie zurück geklappt aussieht.

Optimal für das Alpenveilchen ist während der Blüte ein heller,  jedoch kühler Standort, so um die 15 bis 18 Grad. Sonne mögen sie nicht so und das Substrat sollte stets feucht gehalten werden, Staunässe jedoch tunlichst vermeiden.

Es empfiehlt sich das Geißen über den Untersetzer oder die Tauchmethode, wobei zu vermeiden ist, daß die Knolle naß wird. Während der Wachstums- und Blühphase sollte man auch regelmäßig düngen. Nach der Blühphase möchte das Alpenveilchen eine Ruhephase um neue Kraft zu sammeln.

Ab Mail kann man die Pflanze nach draußen stellen und wenn sie beginnt die Blätter einzuziehen, sollte man das Gießen ganz einstellen. Im Herbst pflanzt man dann die Knolle in neues Substrat, wobei es für Laien einfacher ist, die Knolle nicht ganz einzupflanzen um Fäulnis vorzubeugen.Vorsichtig wieder angießen, damit das Alpenveilchen neu austreibt.

Vermehren läßt sich das Alpenveilchen über Samen, der sich nach der Blüte bilden kann, allerdings kann etwas ganz anderes als die Mutterpflanze heraus kommen, da es sich, wie ja schon erwähnt, um Hybriden handelt.

Soweit also die Theorie zur optimalen Pflege, wie sich das nun in der Praxis gestaltet, werde ich sehen.

Liebe Grüße

jK

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Purpur-Prunkwinde (Ipomoea purpurea) Samen ernten

1. November 2009

Vorgestern bei dem schönen Herbstwetter habe ich dann auch die vertrocknenden, bereits erfrorenen Reste meiner diesjährigen Prunkwinden entfernt. Sehr viele Samen haben sich an Ihnen entwickelt und ich habe einige der reifen Samenkapseln abgeerntet um sie nächstes Jahr wieder auszusäen. Grüne dicke Samenkapseln müssen noch getrocknet werden.

Doch es sind auch schon viele Samenkapseln  direkt an der Pflanze getrocknet und nun reif. Diese getrockneten Samenkapseln sehen dann so aus.

Leicht kann man sie aufbrechen und die kleinen schwarzen Samen entnehmen um sie bis zum nächsten Frühjahr weg zu packen.

Liebe Grüße

jK

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Herbstliche Läuseinvasion an abgeblühten Sonnenblumen

31. Oktober 2009

Gestern bei schönem Herbstwetter habe ich ein bißchen bei mir im Garten aufgeräumt. Vertrocknetes zurück geschnitten, Empfindliches aus dem Boden geholt, Samen geerntet, eben all so Sachen die man im Herbst draußen macht :-)

Auch meine ca. 2,50m hohen Sonnenblumen wollte ich herausreißen um Samen zu ernten und den Rest für die Vögel im Winter zu trocknen. Doch als ich nach oben schaute sah ich jede Menge Läuse an meinen Sonnenblumen :-(

Ich weiß ziemlich sicher, daß die Schwarzen Läuse vor einigen Tagen noch nicht da waren, jedenfalls nicht in dieser Masse.

Ich denke, diese Invasion hängt mit dem milden Wetter der letzten Tage zusammen. Viele geflügelte Läuse sind dabei und anscheinend vermehren sie sich so rasch durch Jungfernzeugung um noch vor dem Winter für Nachwuchs im nächsten Jahr zu sorgen.

Na ja, da bei mir im Garten eh nicht mehr viel steht stören mich die Läuse auch nicht wirklich. Die befallenen Blätter habe ich abgeschnitten und entsorgt und die Läuse an den Sommenblumen-Köpfen einfach mit Wasser abgespült und dann in einen Busch gehängt, damit sich die Vögel die Sonnenblumenkerne holen können.

Ansonsten bekämpft man die Schwarzen Läuse genauso wie andere Läuse auch, worüber ich ja im verlinkten Artikel schon ausführlich berichtet habe.

Liebe Grüße

jK

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Nun ziehen sie in den Süden

30. Oktober 2009

Tja, nun kommt er wohl wirklich unweigerlich immer näher … der Winter.

Die Wildgänse ziehen in den Süden

Liebe Grüße

jK

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Samen-Post aus Griechenland

30. Oktober 2009

*Freu*, die liebe Gisela hat mir frischen Samen aus Griechenland zugeschickt :-)   Ganz, ganz lieben Dank noch einmal dafür Gisela, Du hast mir damit wirklich eine Riesenfreude bereitet!

Viel Material auch für winterliche Keimexperimente habe ich nun hier liegen. Auf das nächste Frühjahr freue ich mich nun noch doller.

Geschickt hat mir Gisela Samen von Wunderblume (Mirabilis jalapa), Paternosterbaum (Melia azedarach), Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa), Peruanischer Pfefferbaum (Schinus molle), Kurrajong-Flaschenbaum (Brachychiton populneus) und Seidenakazie/Schlafbaum (Albizia julibrissin).

Liebe Grüße

jK

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Strahlenaralie (Schefflera arboricola) “Trinette”

29. Oktober 2009

Anfang August bekam ich diesen unbewurzelten Kopfsteckling einer Schefflera arboricola ‘Trinette’ zugeschickt. Verschiedentlich wird diese Sorte auch als Hawaian- oder Hawai Scheffllera bezeichnet.

Ich habe die unteren 2 Blätter noch entfernt und sie dann draußen im Anzuchtgewächsregal  in ein dunkles Gefäß mit 2 cm. Wasserstand gestellt. Nach 5 bis 6 Wochen zeigten sich erste Wurzelansätze :-)

Also habe ich sie eingetopft in Einheitserde, der ich ein wenig groben Sand beigemischt habe. Gewachsen ist sie bisher noch nicht, aber dafür hat sie den Topf bereits gut durchwurzelt.

Ich mag diese Schefflera arboricola Sorte “Trinette” sehr. Im Gegensatz zur Sorte “Gold Capella” sind die Blätter bei genügend Licht fast schneeweiß, bei weniger Licht werden sie hellgrün. Auch ist der helle Anteil in den Blättern wesentlich höher als bei der Sorte “Gold Capella”.

Danke Dir noch mal liebe Yvonne, für diesen schönen Kopfsteckling. Ich hoffe es wird genauso eine große, schöne und kräftige Pflanze wie meine anderen Schefflera.

Liebe Grüße

jK

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