, da habe ich doch tatsächlich einen Drachenbaum bei mir im unbeheizten Vorraum vergessen und dem ist wohl letzte Woche dort zu kalt geworden obwohl die Dracaena marginata da echt die unempfidlichsten Vertreter sind. Zudem stand er auch noch wochenlang in knochentrockener Erde, weshalb er gelbe Blätter abgeschmissen hat. Einen kräftigen kalten Regenguß hatte er noch abbekommen, bevor ich ihn in den kühlen überdachten Vorraum schob.
Das alles führte dann zu diesem Schadbild

Solche Flecken an den Blättern (rechts im Hintergrund) sind typisch für zu feucht und dabei zu kalt. Bei warmer trockener Luft ist ansprühen gut, doch bei kühler Luft, Füßkälte (stand auf Steinboden) sollten die Blätter möglichst trocken bleiben. Drachenbäume sollten generell Temperaturen unter 10 Grad nur kurzzeitig ausgesetzt sein, sie reagieren darauf sehr empfindlich.

Nu ja, zu retten ist diese Spitze leider nicht mehr, deshalb greift man am besten beherzt um sauberen Messer und trennt ab, bis in gesunde Stellen des Stammes.

Auf ein Versiegeln verzichte ich, das schafft er auch so und gerade unter einer luftdichten Versiegelung können sich Bakterien sehr schnell ausbreiten. Besser ist gar nichts zu machen oder Holzkole, bzw. Zimmt auf die Schnittstelle zu streuen.
Durch Wurzelfäule entsteht übrigens ein sehr ähnliches Schadbild, jedoch ist dann der Stamm weich/wabbelig und die Blätter bleiben grün.
Liebe Grüße
jK
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